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»Orlando« Nach dem Roman von Virginia Woolf - im Theater Ulm

Premiere: Donnerstag, 15. Januar 2026, 19.30 Uhr, Podium

08.01.2026

Orlando erlebt den Wandel der Welt über vier Jahrhunderte. Aber nicht nur die Welt verändert sich. Die Geschichte des jungen Adligen beginnt im 16. Jahrhundert: Elisabeth I. wählt den gutaussehenden und intelligenten Lord als ihren Geliebten.

© Theater Ulm

Orlando erlebt den Wandel der Welt über vier Jahrhunderte. Aber nicht nur die Welt verändert sich. Die Geschichte des jungen Adligen beginnt im 16. Jahrhundert: Elisabeth I. wählt den gutaussehenden und intelligenten Lord als ihren Geliebten. Er wird als Diplomat nach Konstantinopel geschickt, wo er in soziale Unruhen und politische Umwälzungen gerät. Ein Fanfarenstoß verändert alles: Orlando erwacht als Frau.

Fortan lebt sie als Lady Orlando — kehrt zurück nach England, wird Dichterin, Liebende, Künstlerin und alleinstehende Mutter. Von den Zeichen des Alters verschont, dauert ihr Dasein bis ins 20. Jahrhundert. Immer wieder muss sie sich neuen Anforderungen an Frauen stellen.

Virginia Woolf widmete dieses Meisterwerk der literarischen Moderne ihrer Geliebten, der glamourösen Schriftstellerin Vita Sackville-West. Anhand der geschichtlichen Veränderungen demontiert die Autorin auf poetische und humorvolle Weise scheinbar Eindeutiges. Sie hinterfragt die binäre Ordnung der Geschlechter, gesellschaftliche Konventionen, die Beständigkeit von Macht und Status.

Bühnenfassung für das Theater Ulm von Ronny Jakubaschk

Inszenierung Ronny Jakubaschk 
Ausstattung Cornelius Reitmayr 
Licht Mauris Apolloni 
Dramaturgie Jessica Sonia Cremer 
Regieassistenz, Abendspielleitung, Inspizienz & Soufflage Dominique Dietel 

Mit
Maurizio Micksch (Biograph / Orlando als Mann / Trompete / Kapitän / Der Großherzog / Nell / Marmaduke / Bonthorp Shelmedine Esquire) Adele Schlichter (Biograph / Orlando als Frau / Queen Elisabeth I / Prinzessin Sasha Romanowich / Die Drei Feen Reinheit, Keuschheit und Bescheidenheit / Großherzogin)

Es folgen 10 weitere Vorstellungen bis Anfang März.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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