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DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN von Heinrich von Kleist - Theater Ulm

Premiere 15/01/26, 19.30, Großes Haus

07.01.2026

Rund 200 Jahre nach Shakespeare schreibt Heinrich von Kleist seine Version von »Romeo und Julia«. Im mittelalterlichen Schwaben sind die beiden Häuser der Familie Schroffenstein, Rossitz und Warwand, seit jeher verfeindet. Grund ist ein Erbvertrag, der besagt, dass beim Aussterben des einen Stammes dessen gänzlicher Besitz dem anderen zufällt.

© Theater Ulm

 Ein ungeklärter Todesfall erschüttert das ohnehin fragile Gleichgewicht, Rachepläne werden geschmiedet. Einzig Agnes und Ottokar setzen der Gewalt ihrer Väter die Utopie ihrer Liebe entgegen. Für einen Moment scheint es, ihre Gefühlsgewissheit könnte die Familie versöhnen …

»Die Familie Schroffenstein« ist Heinrich von Kleists Debüt, emotionsgeladen, voller poetischer Sprachkunst, spannend wie ein Thriller. Vorurteile und Missgunst trüben den Blick auf die Wahrheit — mit tragischen Folgen. In einer Gegenwart, in der politische Brandstifter verbal aufrüsten, bereitwillig zu Mitteln des Krieges greifen und eine ›Wir zuerst-Mentalität‹ propagieren, ist die Frage nach den Ursprüngen von Feindschaft und Abschottung dringlicher denn je. Ist Versöhnung möglich?

Inszenierung Kay Metzger 
Ausstattung Heiko Mönnich 
Licht Johannes Grebing 
Dramaturgie Dr. Christian Katzschmann 
Regieassistenz & Abendspielleitung Nemanja Leković 
Inspizienz Oliver Eisenmenger 
Soufflage Ruth Dohle 

Mit
Markus Hottgenroth (Rupert, Graf von Schroffenstein, aus dem Hause Rossitz) Anne Simmering (Eustache, seine Gemahlin) Vincent Furrer (Ottokar, ihr Sohn) Henning Mittwollen (Johann, Ruperts natürlicher Sohn) Gunther Nickles (Sylvius, Graf von Schroffenstein, aus dem Hause Warwand) Stephan Clemens (Sylvester, sein Sohn, regierender Graf) Stefanie Schwab (Gertrude, Sylvesters Gemahlin, Stiefschwester der Eustache) Emma Lotta Wegner (Agnes, ihre Tochter) Frank Röder (Jeronimus von Schroffenstein, aus dem Hause Wyk) Christel Mayr (Barnabe, Tochter einer Totengräberswitwe) 

 

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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