Eurydikes Mythos entfaltet sich in einer Gesellschaft, die ständig nach vorne strebt und dennoch oft im Zurückblicken stecken bleibt. In einer Welt, in der Menschen zu Rollen und Beziehungen zu Erwartungen werden, wird Eurydike zu einem Spiegel für Fragen unserer Zeit: Was bedeutet Freiheit? Und wie entkommen wir einem System, das uns definiert, bevor wir uns selbst finden können?
Mit feinem Gespür für das Märchenhafte und das Zeitlose öffnet Choreograph Fran Díaz den Raum, um Eurydike neu zu entdecken – als Symbol für den Widerstand gegen das Verlorengehen im Strudel aus Vorgaben, Träumen und Sehnsüchten, die nicht die eigenen sind.
Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikołaj Górecki u. a.
Leitung
- Musikalische Leitung Yura Yang
- Choreographie Fran Díaz
- Bühne Laura Løwe
- Kostüme Anna Philippa Müller
- Licht Michael Röger
- Videodesign Alexander Pannier
- Dramaturgie Anna Diepold
Besetzung
- Eurydike Marcelino Libao / Yun Kyeong Lee
- Hades Andrea Carino / Landon Harris
- Hope Yukino Chiba / Giulia della Valle
- Pilotin Monica Barbotte / Soojeong Choi
- Reisende Ester Ferrini / Ana Carbonero Romero
- Stewardesses Ana Carbonero Romero / Giulia della Valle / Maria Vittoria Scamarda / Caetana Silva Dias / Maia Weisinger Braun / Vivian Wang
- Security Evandro Bossle / Emanuele Faifer / Ludovico Tambara
- Bodyguards Emanuele Faifer / Juliano Toscano
- Ballett Leipziger Ballett
- Orchester Gewandhausorchester


