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"Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing im Schauspiel Essen

12.01.2007

19. Januar 2007, 19.00 Uhr, Casa.

Der Prinz von Guastalla liebt. Er liebt so leidenschaftlich, so heftig, dass er die Frau seines Herzens, die Bürgertochter Emilia Galotti, wie einen Gegenstand rauben lässt.

Emilia ist einem anderen Mann, dem Grafen Appiani, versprochen, mehr noch, sie ist im Begriff diesen zu heiraten. Aber Marinelli, der Kammerherr und Vertraute des Prinzen, weiß dies mit einem klugen Plan zu verhindern. Statt vor dem Traualtar mit Appiani landet Emilia in den Armen des Prinzen. Schwankend zwischen der Faszination und Anziehung zum Prinzen und seiner Welt, der eigenen Erziehung und der Autorität ihres Vaters, findet sie keinen anderen Ausweg als den Tod. Auch die Gräfin Orsina liebt. Sie liebt den Prinzen, der nichts mehr von ihr wissen will, noch immer und kann ihm nicht verzeihen, dass er sie abweist. Und Odoardo, Emilias Vater, verliert die Kontrolle und ist außer sich, sein Kind in den Fänge eines Verführers zu sehen.

Die alles verzehrende Leidenschaft des Prinzen setzt in Lessings Bürgerlichem Trauerspiel das Geschehen in Gang und wie im Fieberwahn folgen die Figuren dieser Spur durch Liebe und Gewalt, Verführung und Verzweiflung, Verlangen und Tod.

I: Matthias Kaschig/B: Jörg Kiefel/K: Katharina Meintke/M: Tobias Vethake

Mit: Anuk Ens, Fritz Fenne, Sarah Viktoria Frick, Lukas Graser, Carsten Otto, Nadja Robiné, Friedemann Thiele, Judith van der Werff

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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