Mit diesem lapidaren Schreiben wurde Fritz Wisten am 27. März 1933 nach zwölfjähriger erfolgreicher Theaterarbeit in Stuttgart auf die Straße gesetzt. Die Nationalsozialisten hatten es 1933 eilig, alle jüdischen Künstler aus Theater und Orchestern in Deutschland zu entfernen. Fritz Wisten arbeitete weiter - im Theater des Jüdischen Kulturbundes in Berlin inszenierte er Lessings "Nathan". Nach dem Ende der Naziherrschaft leitete er erfolgreich das Theater am Schiffbauerdamm und die Volksbühne in Berlin. Dort förderte er junge Schauspieler, unter ihnen Armin Müller-Stahl und Michael Degen.
In der Matinée erinnern Rainer Philippi, Hermann Beil und weitere Gäste an Fritz Wisten.
In Kooperation mit der Stiftung Geißstraße 7 und der Akademie der Künste, Berlin

