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"Die Wildente" von Henrik Ibsen im Theater Basel

Premiere: Sa 17. Januar 2015, 20.00 Uhr, Schauspielhaus. -----

Wer hat das Recht zu behaupten, dass man so nicht leben könne? Da taucht ein einzelner von aussen auf und möchte um der Wahrheit willen Licht in vermeintlich dunkle Zusammenhänge bringen.

Gregers Werle ist nach langer Zeit in sein Elternhaus zurückgekehrt; sein alter Schulfreund Hjalmar wird nun zu seinem Hauptziel – gnadenlos sollen ihm und dessen Familie die Augen geöffnet werden. Schluss mit sämtlichen Lebenslügen! Doch die Wahrheit hat bekanntlich ihren Preis und tut nicht jedem in gleicher Weise gut. Lebt es sich manchmal nicht doch besser mit der Lüge?

Henrik Ibsen hat die «Wildente» 1884 geschrieben; in keinem anderen Drama formuliert er so radikal und deutlich das Thema, das sein ganzes Werk durchzieht: der Mensch und seine Versuche, sich mit vielen psychologischen Konstruktionen mal mehr, mal weniger glücklich über die eigene Vergangenheit und Gegenwart hinwegzuhelfen.

Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel

Regie: Amélie Niemeyer

Bühne: Nikolaus Porz

Kostüme: Annelis Vanlaere

Video: Franziska Nyffeler

Musik: Fabian Kalker

Dramaturgie: Martin Wigger

Mit: Inga Eickemeier, Elisa Plüss, Christiane Rossbach, Andrea Bettini, Dieter Mann, Florian Müller-

Morungen, Martin Hug, Götz Schulte

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