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"Die schmutzigen Hände" nach Jean-Paul Sartre - Ein konspirativer Audiowalk - Theater an der Ruhr Mülheim

Premiere am 06.09.2020, 20:00 in der vier.zentrale

30.08.2020

Sartres Text aus dem Jahr 1948 wirkt heute wie ein aktueller Polit-Thriller: Ein junger, radikalisierter politischer Aktivist bietet sich – aus Ekel vor Kompromissen - an, den Parteisekretär Höderer zu töten, der mit konservativen Kräften paktieren will. Aber Höderer fasziniert ihn, überzeugt ihn fast davon, dass man Politik um lebendiger Menschen, nicht um abstrakter Prinzipien willen machen sollte. –

© Theater an der Ruhr

Die alten Fragen nach dem Verhältnis zwischen Idealismus und Pragmatismus, Politischen und Privatem ziehen sich wie eine Schlinge zusammen: Prinzipien, Bewunderung, Freundschaft, Zweifel, Anerkennung, Angst, Liebe, Macht, Eifersucht….

Mit Kopfhörern ausgestattet kommt das Publikum - wie Abhörende - dem Geschehen außergewöhnlich nah. Die „Überwacher“ werden zum einflussreichen Teil eines konspirativen Audiowalks in und um die gläserne vier.zentrale - in mitten der Wirklichkeit der Stadt.

Mit Burak Hoffmann, Steffen Reuber und Rupert J. Seidl

Tobias Stöttner, Regie
 

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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