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"Die Nashörner" von Eugène Ionesco (1959) im Staatstheater Mainz

Premiere der Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen am 16. Dezember 2015, 19:30 im Kleinen Haus. -----

Schnaufend, trampelnd und bedrohlich bricht ein Nashorn in die vermeintliche Idylle einer Kleinstadt ein. Damit nicht genug: Es werden immer mehr dieser Biester, und die wilden Tiere faszinieren die Bewohner, unter denen ein Sog entsteht, Teil der alles zerstörenden Horde zu werden.

Man reiht sich ein, aus Instinkt vielleicht, aus Angst, oder unter dem Vorwand inneren Widerstands. Nur der unsichere Jedermann in Ionescos Dramen, Behringer, scheint entschlossen, vor den Nashörnern nicht zu kapitulieren.

Eugène Ionescos böse-witzige Parabel über opportunistische Anpassung und die Verführungskraft totalitärer Massenbewegungen geht weit über eine historische Auseinandersetzung mit dem Faschismus des 20. Jahrhunderts hinaus und hat uns auch heute einiges zu erzählen über unsere Verführbarkeit.

Frank Hoffmann inszeniert Ionescos meistgespieltes Stück für die Ruhrfestspiele mit Wolfram Koch und Samuel Finzi in den Hauptrollen. Für einige Vorstellungen wird diese Produktion nach Mainz kommen.

Eine Koproduktion von Ruhrfestspiele Recklinghausen, Théâtre National du Luxembourg und Staatstheater Mainz

Inszenierung: Frank Hoffmann

Bühne: Christoph Rasche

Musik: René Nuss

Kostüme: Jasna Bosnjak

Dramaturgie: Andreas Wagner

Licht: Daniel Sestak

Es spielen: Jacqueline Macaulay, Christiane Rausch, Brigitte Urhausen; Marc Baum, Luc Feit, Samuel Finzi, Steve Karier, Wolfram Koch

TERMINE

16.12.2015, 18.12.2015, 19.12.2015 → Zum letzten Mal

BESETZUNG

Bei wurden sie

schon gefeiert — jetzt freuen wir uns auf die Mainz-

Eugène Ionescos bösewitzige

Parabel über Opportunismus und die Verführbarkeit

der Massen wurde von Frank Hoffmann inszeniert.

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