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DIE MITTAGSFRAU von Julia Franck, Theater Osnabrück

18.05.2013

Premiere 25. Mai 2013 um 19 Uhr. -----

Helene und ihre neun Jahre ältere Schwester Martha leben bei ihrer Mutter Selma Würsich im sächsischen Bautzen. Die jüdische Mutter schottet sich sowohl von den anderen Bewohnern des Ortes als auch von ihren beiden Töchtern ab.

Zwei Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges taucht Ernst Ludwig Würsich, der Vater der beiden Mädchen, wieder auf. Er ist schwer verletzt und stirbt schließlich an seinen Verletzungen. Allein mit der Mutter, von der Helene und Martha nichts mehr zu erwarten haben, beschließen die Mädchen Kontakt mit ihrer Tante in Berlin aufzunehmen.

Tante Fanny lässt Helene und Martha in die große Stadt fahren, um bei ihr zu leben. Martha wird von ihrer Tante zu Feiern und gesellschaftlichen Ereignissen mitgenommen. Sie erleben in einer rauschhaften Intensität das schillernde Berlin der Zwanziger Jahre, wobei schließlich auch die heranwachsende Helene ihre große Liebe kennenlernt. Die Zeit des Nationalsozialismus bahnt sich an und Helene erwarten großes Leid und der Kampf ums Überleben …

Julia Francks Die Mittagsfrau erhielt 2007 den Deutschen Buchpreis. 2010 wurde der Roman in einer Bühnenadaption am Deutschen Theater Göttingen aufgeführt. Am Theater Osnabrück wird Die Mittagsfrau in einer neuen Bühnenbearbeitung zu sehen sein.

Inszenierung Annette Pullen

Bühne/Kostüme Jörg Kiefel

Dramaturgie Cornelia Steinwachs, Marie Senf

Helene jung Maria Goldmann

Helene älter Monika Vivell

Martha Andrea Casabianchi

Selma / Tante Fanny Caroline Schreiber

Leontine Christiane Britta Boehlke

Carl Marcus Hering

Peter / Baron Patrick Berg

Wilhelm Tilman Meyn

Vater / Otto / Hausmeister / Gynäkologe Martin Schwartengräber

Erich / Pfleger Jakob Plutte

Professor Klaus Fischer

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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