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DIE JUNGFRAU VON ORLEANS - Romantische Tragödie von Friedrich Schiller - Theater Freiburg

PREMIERE DO. 6.12.12, 20 Uhr, Kleines Haus. -----

Ein vom Glauben besessenes Mädchen mischt sich in die verfahrenen Machtkämpfe eines Bürgerkriegs in Frankreich, der das Land dauerhaft zu spalten droht. Die Jungfrau ist ein Bauernmädchen, das die Schafe ihrer Familie hütet und unter Bäumen mit den Wurzeln der Pflanzen spricht.

Wie um Himmels Willen kommen die kriegerischen Stimmen Gottes in sie hinein, die sie fast lüstern nach Schwert, Helm und Fahne greifen lassen? Die Figur der Johanna ist sperrig, rätselhaft, passt in kein weltliches System. Irdische Macht bedeutet ihr nichts.

Die Männer, deren Herrschaft sie mit ihrem unerschrockenen Kampf gerettet hat, fürchten sie wie eine vom Teufel Besessene oder versuchen, sie sich durch Heirat gefügig zu machen. Als sie sich im Kampf dann ausgerechnet in den ärgsten Feind verliebt, verlässt Johanna ihr Selbst- und Gottvertrauen. Sie wird als Ketzerin verurteilt. Die Jungfrau muss am Ende sterben, damit man sie gefahrlos verehren kann.

Regie: Felicitas Brucker

& Kostüme: Viva Schudt

Musik: Malte Preuß

Dramaturgie: Viola Hasselberg

Mit: Lena Drieschner, Nicole Reitzenstein; Frank Albrecht, Hendrik Heutmann, Holger Kunkel, Konrad Singer; Live-Musiker: Malte Preuß

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