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»Die Frau vom Meer – oder: Finden sich Rudimente einer Ur-Fischart im menschlichen Gemüt?« nach Henrik Ibsen im Schauspiel Frankfurt

Premiere am 16. Mai 2025, 20.00 Uhr, Kammerspiele

12.05.2025

Henrik Ibsen hat seine Frauenfiguren sorgfältig mit bürgerlichen Biographien ausgestattet. Die tiefere Herkunft einer Nora, einer Hedda oder einer Ella liegt aber, so könnte man vermuten, jenseits alles Bürgerlichen in einer Art Urkraft oder Naturgewalt, einem elementaren, atavistischen Begehren.

So ist auch Ellida, die »Frau vom Meer«, eine Art Mischwesen: halb zweite Ehefrau des früh verwitweten Kleinstadtarztes Dr. Wangel, halb Meereswesen, das sich nach der willenlosen Weite des Ozeans zurücksehnt. Eine Nixe, zerrissen zwischen Freiheit und Bindung. Wie aber, wenn dieser Konflikt in jedem Menschen schlummerte? Sind wir nicht alle ein wenig Fisch? »Eine Fischart bildet ein Urglied in der Entwicklungsreihe des Menschen«, notierte schon Ibsen.

Barbara Bürk, bekannt für den skurrilen Humor ihrer singenden, tanzenden und mitunter bitterböse ins Groteske schwingenden Arbeiten, begibt sich dieses Mal mit tatkräftiger Unterstützung des »nordischen Magus« Ibsen auf die Suche nach der Fischnatur im Menschen.

Regie: Barbara Bürk
Bühne & Kostüme: Anke Grot
Musik: Markus Reschtnefki
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
Licht: Jan Walther
Bewegungscoach / GaGa-Class: Etay Axelroad

BESETZUNG
Uwe Zerwer (Doktor Wangel, Bezirksarzt)
Melanie Straub (Ellida Wangel, seine zweite Frau)
Christina Geiße (Bolette, Wangels Tochter aus erster Ehe)
Viktoria Miknevich (Hilde, Wangels Tochter aus erster Ehe)
Wolfgang Vogler (Arnholm, Oberlehrer)
Christoph Pütthoff (Lyngstrand)
Markus Reschtnefki (Live-Musik / Ballested)

die nächsten Vorstellungen 17. Mai // 6., 13., 19., 28. Juni 2025

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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