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Deutsche Erstaufführung in Gera: „Der Tag, an dem mein Bruder nicht nach Hause kam“

22.06.2007

Am Samstag, 30. Juni, bringt die TheaterFABRIK das Stück „Der Tag, an dem mein Bruder nicht nach Hause kam“ von Roel Adam zur deutschen Ertaufführung. Das Inszenierungsprojekt mit vier jungen SpielerInnen hat um 19.30 Uhr im Theater in der Zentrale in Gera (Amthorstr. 11) Premiere.

„Dass man mal ein Fenster öffnen möchte, wenn man das Gefühl hat zu ersticken, weil es so eng ist. Eingepackte Jeans. Alles unter Staub.“ Das Stück zeigt den Alltag von vier Geschwistern im fernen Palästina voller Enge, Angst und Arbeit. Sie probieren erwachsen zu werden und sind es bereits geworden. Drei von ihnen rekonstruieren den Tag, an dem ihr kleiner Bruder starb – fünf Jahre später. Da war die Pizzeria gegenüber, die Ratten, die Berge von Jeansstoff, das Erdkundebuch, die Aufmärsche und die ewige Gefahr draußen vor der eigenen Haustür und der kleine Bruder, der immer größer sein wollte als er war. Aber wie war das genau? Alle drei haben ihre eigene Version ihrer persönlichen Schuld, ihrer Kindheit im Kriegsgebiet und der Erinnerung an ihren kleinen Bruder.

Unter der Leitung von Sinje Homann spielen Valeska Fuchs, Elisa Ueberschaer, Edwin Tostlebe und Leonti Usolzew.

Die zweite Vorstellung findet am Sonntag, den 1. Juli ebenfalls um 19:30 Uhr statt. Reservierungen in der TheaterFABRIK unter (0365) 214 78 59 oder www.theaterfabrik-gera.de

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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