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Deutsche Erstaufführung: "Phèdre" - Tragédie lyrique von Jean-Baptiste Lemoyne im BADISCHEN STAATSTHEATER Karlsruhe

Premiere Samstag, 25.1.2025, Großes Haus, 19 Uhr

19.01.2025
Kategorien: Deutschland, News, Oper

Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu … Euripides erzählte sie zuerst, durch Racine wurde sie zu einem französischen Klassiker, bis heute ist sie gefragter Theaterstoff: Königin Phèdre ist krank vor Liebe zu ihrem Stiefsohn Hippolyte. Der hüllt sich taktvoll in Schweigen; auch dann noch, als der Vorwurf erhoben wird, er sei Phèdre gegenüber zudringlich geworden.

© Studio Geissbühler

Vorschnell verurteilt König Thésée seinen Sohn und sieht dann auch seine Frau von eigener Hand sterben.

Der Komponist Jean-Baptiste Lemoyne, 1751 im Périgord geboren, studierte in Berlin, führte seine erste Oper in Warschau auf, widmete die zweite Königin Marie-Antoinette und schuf 1786 mit Phèdre einen Kassenschlager: Der große Erfolg gründete auf dem kongenialen Zusammentreffen hochemotionaler Musik mit einer ergreifend tragischen Geschichte, in der sich die Menschen umso tiefer schicksalhaft verstricken, je mehr sie zu entkommen suchen.

Nach 200 Jahren der Vergessenheit wird Phèdre nun erstmals wieder vollszenisch gezeigt – als Auftakt zu einer Programmlinie, die sich in den kommenden Jahren gezielt dem unbekannteren französischen Repertoire widmen wird.

Eine Kooperation mit Palazzetto Bru Zane
Libretto von François-Benoît Hoffman
In französischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln

Besetzung:
Phèdre
Ann-Beth Solvang
Hippolyte
Krzysztof Lachman
Thésée
Kammersänger Armin Kolarczyk
Kihun Yoon
Oenone
Anastasiya Taratorkina
Martha Eason
Un Grand de l`Ètat
Oğulcan Yılma Acamas
Acamas
Philip Hohner
    
Badischer Staatsopernchor
Badische Staatskapelle
Statisterie des Badischen Staatstheaters

Musikalische Leitung
Attilio Cremonesi
Regie
Christoph von Bernuth
Bühne & Video
Oliver Helf
Kostüme
Karine Van Hercke
Licht
Stefan Woinke
Chor
Ulrich Wagner
Dramaturgie
Stephanie Twiehaus

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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