Während sie zusammen mit der einsamen Gräfin versuchen, Almaviva in die Falle zu locken, tritt zu allem Übel dessen Hofintrigantin Bazilla auf den Plan und macht das Chaos perfekt. Wird es den listenreichen Liebenden dennoch gelingen, die patriarchalen Allmachtsfantasien des Grafen mit Charme, Witz und raffinierten Täuschungsmanövern zu durchkreuzen?
Bis das geschafft ist, erleben die Figuren eine emotionale Achterbahnfahrt, die nur dank skurriler Verkleidungen, abgefangener Briefe, kurioser Verwechslungen und einer ordentlichen Portion Schlagfertigkeit glücklich überstanden werden kann.
Beaumarchais’ aufrührerische, 1784 uraufgeführte Komödie wurde von dem belustigten Napoleon mit den Worten kommentiert: „Da war die Revolution schon am Werk!“ Sie diente als Vorlage für Da Pontes und Mozarts gleichnamige Erfolgsoper sowie für Turrinis ebenso temporeiche wie spitzzüngige Bearbeitung. In der Version von Lily Sykes spielt DER TOLLSTE TAG mit Referenzen auf eine moralisch korrumpierte Elite unserer Gegenwart. Zugleich zündet die Dresdner Hausregisseurin gemeinsam mit ihrem künstlerischen Team ein Feuerwerk fantasievoller Ideen und anarchischen Humors im Hof des Japanischen Palais’.
Mit: Katja Gaudard, Kriemhild Hamann, Nahuel Häfliger, Jonas Holupirek, Holger Hübner, Friederike Ott/Josefine Tancke, Oliver Simon, Fanny Staffa
sowie den Musiker*innen David Schwarz/ Elias Störr (Klavier), Christian Stoltz / Marc Dennewitz (Gitarre), Paula Wünsch / Kevin Knödler
(Bass), Jan Roth / Josef Gütter (Schlagzeug)
Regie: Lily Sykes
Bühne: Jelena Nagorni / Janja Valjarević
Kostüme: Ines Koehler-Klünenberg
Musik: David Schwarz
Dramaturgie: Lea Aupperle
Mit freundlicher Unterstützung unseres Projektpartners Ostsächsische Sparkasse Dresden
in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden


