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DER GROßINQUISITOR von Fjodor M. Dostojewski, mit dem Monolog "Falsch verbunden" von Botho Strauß Burgtheater Wien

Premiere 1. Februar 2024, 20 Uhr, Akademietheater

29.01.2024

Dostojewskijs Großinquisitor ist einer der einflussreichsten Texte der Weltliteratur, der das kalte, moralbefreite Denken eines Realpolitikers erfahrbar macht. Sie handelt von der Wiederkehr von Jesus Christus, der Opfer der in seinem Namen ausgeübten Inquisition zu werden droht.

© Susanne Hassler-Smith

Die monologische Rede des Großinquisitors beschäftigt sich mit ethisch-moralischen und religionsphilosophischen Problemen. Das Thema der Einsamkeit und der damit verbundenen Gottessuche aufgreifend, erfolgt der Einstieg mit Lottes Monolog Falsch verbunden aus Botho Strauß’ Stück Groß und Klein. Durch die Kombination dieser literarischen Meisterwerke entsteht ein Abend, der sich an existenzielle Sinnfragen heranwagt und diesbezüglich das Theater als idealen Raum der Antwortsuche begreift.

Szenische Einrichtung
Nicolas Brieger
Musik
Richard Winkler
Licht
Marcus Loran
Dramaturgische Mitarbeit
Andreas Karlaganis

Gelesen und gespielt von Barbara Petritsch
Richard Winkler, musikalische Umrahmung

Nächste Vorstellung: 22. Februar 2024

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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