Kein Wunder, dass die Zensur das Werk verbot und erst nach dem Tod des Komponisten die Uraufführung erfolgte. In seiner kühnen Chromatik und seiner feinen Orchestrierung knüpft „Der goldene Hahn“ an die Entwicklung des französischen Impressionismus an, besticht durch seine farbig-schillernde Musik und macht Rimsky-Korssakows letztes Musikdrama zu einem Meisterwerk.
Die nächsten Vorstellungen: 02., 23. März und 19. April 2007
"der goldene hahn" von nikolai rimsky-korssakow in Dortmund
16.02.2007
Premiere: 24. Februar 2007, 19.30 Uhr im Opernhaus.
Basierend auf dem Märchen von Aleksander Puschkin komponierte Nicolai Rimsky-Korssakow 1906/07 seine letzte Oper „Der goldene Hahn“, die hinter der vermeintlich poetischen Märchenfassade die Ideen der Februarrevolution von 1917 vorwegnahm und bissige Kritik an den repressiven politischen Verhältnissen des zaristischen Regimes übte.

