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Das Herz eines Boxers

24.01.2006

Premiere im Schauspielhaus Neubrandenburg

Dienstag, 31. Januar 10 Uhr

Stück für junge Menschen von Lutz Hübner

Jojo ist 16 Jahre alt, hält sich für den "letzten Depp" seiner Gang, weil er weder Lehrstelle noch Freundin hat und möchte vor seinen Kumpels besser dastehen.

Also klaut er ein Mofa. Und wird erwischt. Mist. Jetzt muss er zur

Strafe in einem Altenheim malern. Was ihn besonders nervt: bei einem Opa,

der nur auf dem Bett sitzt und nichts sagt, an dem Jojos Wut einfach

abprallt. Bis der Opa den Mund aufmacht und Jojo erfährt, dass er der "rote

Leo" ist, ein ehemaliger Box-Star. Der hat es faustdick hinter den Ohren und

wollte eigentlich nur seine Ruhe haben. Leo wurde nämlich in die

geschlossene Abteilung abgeschoben, weil er einen Pfleger umgehauen hat.

Cool, denkt Jojo ­ so wie der möchte er auch jemand "fertigmachen" können.

Leo denkt darüber anders. Er will raus und Jojo soll ihm dabei helfen.

"Das Herz eines Boxers" ist mehr als ein Stück über den Generationenkonflikt. Leo und Jojo sind zwei einsame Typen ­ weggeschlossen, abgedrängt und perspektivlos, die sich mit ihren jeweiligen Erfahrungen und viel Witz gegenseitig beistehen, bis sie an einem überraschenden Schluss ihren Träumen doch noch nähergekommen sind.

Lutz Hübner ist der zur Zeit an deutschen Bühnen meistgespielte Autor und

hat 1998 für "Das Herz eines Boxers" den Jugendtheaterpreis erhalten.

weitere Vorstellungen im Schauspielhaus:

Mi 1.2., Do 2.2., Di 21.2., Mi 22.2. jeweils 10 Uhr

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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