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DANTONS TOD - Ein Drama von Georg Büchner im Staatstheater Karlsruhe

PREMIERE 22.11.2012, 20:00, KLEINES HAUS. -----

Die Revolution prüft ihre Kinder. Fünf Jahre nach dem Sturm auf die Bastille haben die Jakobiner, angeführt von Robespierre, ihre Schreckensherrschaft errichtet.

Danton, als Justizminister einst selbst verantwortlich für die „Septembermorde“ an unschuldigen Gefangenen, hat nun Zweifel an einer „Tugend, die durch den Schrecken herrschen soll“. Vergeblich versucht er, Robespierre von einer weniger radikalen Politik zu überzeugen. Indem er sich öffentlich gegen den Strom der Ereignisse stellt, unterschreibt er sein eigenes Todesurteil. Georg Büchners einziges zu Lebzeiten verlegtes, jedoch erst 67 Jahre später uraufgeführtes Drama ist eines der ersten dokumentarischen Theaterstücke, das mit dem Einsatz wörtlicher historischer Zitate und Umgangssprache seiner Zeit weit voraus war. Aus der historischen Figur des Danton gestaltet Büchner den Prototypen eines zweifelnden Revolutionärs, den seine Schuldgefühle und seine Hybris gleichermaßen daran hindern, zu handeln und sich zu retten.

Die Schweizer Regisseurin Simone Blattner arbeitete am Schauspiel Frankfurt und zuletzt regelmäßig am Staatsschauspiel Dresden. Sie legt nach Der große Marsch / Minna von Barnhelm und Amphitryon ihre dritte Arbeit in Karlsruhe vor und inszeniert zu den Büchner-Jahren 2012 und 2013 dessen politisch-dramatisches Vermächtnis.

Regie Simone Blattner

Bühne Alain Rappaport

Kostüme Claudia González Espíndola

Musik Christopher Brandt

Dramaturgie Kerstin Grübmeyer

Georg Danton Frank Wiegard

Robespierre Timo Tank

Camille Desmoulins Thomas Halle

St. Just Jan Andreesen

Legendre Simon Bauer

Lacroix Gunnar Schmidt

Collot d'Herbois Benjamin Berger

Lucile Joanna Kitzl

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