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"Boris Godunow" von Modest Mussorgsky - Nationaltheater Mannheim

Premiere | So, 28.01.2024 | 17:00 Uhr | Pfalzbau Ludwigshafen

Gibt es einen Ausweg aus dem Teufelskreis des Unrechts und des zum Gesetz gewordenen Leidens? Die Tragödie eines herrschenden Verbrechers, den Gewissensbisse plagen, und das Schicksal des Volkes, das zwischen fanatischem Rausch und Selbstpeinigung schwankt, bilden den Kern von Modest Mussorgskys Oper »Boris Godunow«. Die Oper erzählt vom Zaren Boris, der des Mordes am jungen Thronfolger Dimitri beschuldigt wird, und von einem jungen Mann, der sich für den durch ein Wunder geretteten Dimitri ausgibt, um den Mörder zur Rechenschaft zu ziehen.

Copyright: Christian Kleiner

Der Reichtum an Orchesterklangfarben und die überwältigende Kraft der Massenszenen machen die 1874 uraufgeführte Oper zu einem der originellsten Werke des 19. Jahrhunderts und gleichzeitig zu einem fest im Opernkanon verankerten Meisterwerk. Das Team um Regisseur Lorenzo Fioroni (»Die Krönung der Poppea«, »Hippolyte et Aricie«) bringt eine Darstellung des zum Erschrecken aktuellen Stoffes in all seiner Gewalt und Pracht auf die Bühne, reflektierend über die Natur des Krieges, des Glaubens und der Geschichtsschreibung.

Sprache in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mit
Boris Patrick Zielke
Fjodor Maria Polańska
Xenia Yaara Attias
Xenias Amme Marie-Belle Sandis
Schuiski Christopher Diffey
Schtschelkalow / Chruschtschow Ilya Lapich
Marina Julia Faylenbogen
Pimen Sung Ha
Grigori / Prätendent Jonathan Stoughton
Rangoni Evez Abdulla
Warlaam Bartosz Urbanowicz
Missail Raphael Wittmer
Schenkwirtin Rita Kapfhammer
Gottesnarr / Leibbojar Rafael Helbig-Kostka
Polizeioffizier / Tschernjakowski Marcel Brunner
Mitjucha / Lawitski Jordan Harding
 
Orchester Nationaltheater-Orchester
Chor Opernchor des Nationaltheaters
Extrachor Extrachor des Nationaltheaters
Statisterie Statisterie des Nationaltheaters
 
Musikalische Leitung Roberto Rizzi Brignoli
Regie Lorenzo Fioroni
Bühne und Video Paul Zoller
Kostüme Sabine Blickenstorfer
Licht Florian Arnholdt
Chordirektor Alistair Lilley
Dramaturgie Mark Schachtsiek/Polina Sandler
Kunst & Vermittlung Oliver Riedmüll

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