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Autor*innenTheaterTage am Deutschen Theater Berlin 2026

vom 06.60. bis 20.06. 2026

Die Autor*innenTheaterTage am Deutschen Theater bringen ein Spektrum der spannendsten Uraufführungen der Saison nach Berlin: Elf neue Stücke der Spielzeit 2025/26 gastieren in den 14 Tagen des Festivals vom 06. bis 20. Juni aus allen Himmelsrichtungen der deutschsprachigen Theaterszene auf den Bühnen des DT. Sie untersuchen unsere Zeit in unterschiedlichster Art und Weise auf ihre Hoffnungen und Bruchlinien, Vermächtnisse und Utopien.

© formdusche, studio für gstaltung

Neue Dramatik

Fünf Tipps, falls Sie nicht alles schaffen sollten 

Eröffnungs-Gastspiel am 06.06. (und am 07.06.)
3 Schwestern von Barbi Marković erzählt mit großem Humor von der Kraft von Schwesternschaft in einer bedrohlichen Welt und Streiten als demokratische Praxis.
Kim de l’Horizons neuestes Stück am 08.06. (und am 09.06.)
In Die kleinen Meerjungraun untersucht Kim de l’Horizon den Traum von der wahren Liebe, Anpassungsdruck und den Preis des Aufstiegs – und plädiert für das Unangepasste.

Calle Fuhr und Krieg und Frieden (nur am 13.06.!)
Calle Fuhr untersucht in seinem Bühnenessay Krieg und Frieden autoritäre Entwicklungen und befasst sich mit Putin, der Ukraine und der Wehrpflicht.

Leo Meier und der bagger (am 13.06. und 14.06.)
In dem tragisch-komischen Text auf der suche nach dem verlorenen bagger von Leo Meier trifft ein schlauer Fünfjähriger auf die Verlustgeschichten der Erwachsenenwelt.

Hermann-Sudermann-Preisträger und Fußballexperte? (am 15.06. und 16.06.)
Akın Emanuel Şipal erzählt in Der Zauberer von Öz entlang der Biografie des Fußballers Mesut Özil und den Verwicklungen von Sport, Politik und Medien eine vielperspektivische Deutschlandgeschichte.

 

DT ATT: Eröffnung am 06.06.

Eröffnungsrede von Heike Geißler

Auch für die diesjährige Festivaleröffnung haben wir eine Autorin gebeten, mit einer Festivalrede vor der ersten Gastspiel-Inszenierung einen Impuls zu setzen und damit die ATT zu eröffnen. Wir freuen uns sehr, das Heike Geißler diese Einladung angenommen hat!

Heike Geißler, 1977 in Riesa geboren, ist Autorin und arbeitet oft in spartenübergreifenden Kontexten und in unterschiedlichen Formationen (Sabotique und George Bele). 2022 stand ihr Roman Die Woche auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse. 2025 erschienen die Essays Verzweiflungen bei Suhrkamp und Arbeiten bei Hanser Berlin. Heike Geißler war zuletzt Dorothea Schlegel Artist-in-Residence an der FU Berlin und erhielt im Herbst 2025 den Klopstock-Preis für neue Literatur, den Bayerischen Buchpreis und den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln. Im Mai 2026 erschien ihr Roman Michaela Kohlhaas

Am 6. Juni hält Heike Geißler die Eröffnungsrede im Rahmen der ATT-Eröffnung.

 

Im Repertoire

Neue Dramatik als Teil der DNA des DT

Neue Dramatik ist nicht nur während der Autor*innenTheaterTage präsent am DT, sie gehört zur DNA des Hauses. Im Rahmen des Festivals sind u. a. Fake Jews von Noam Brusilovsky, aber auch Vertikale Wale von Milena Michalek und Ach Mom! von Nico Sauer zu sehen.

Alle drei Inszenierungen werden weiterhin im Repertoire zu sehen sein. Der Vorverkauf für die Saison 2026/27 (September und Oktober) startet am 1. Juli.

 
 

Die 11 Gastspiele auf einen Blick

14 Tage Festival, 11 Gastspiele und 1 Lange Nacht

  • Schauspielhaus Zürich: 3 Schwestern von Barbi Marković erzählt von der Kraft von Schwesternschaft in einer bedrohlichen Welt und vom Wert des Streitens als demokratische Praxis.
  • Theater Aachen: Mirjam Unterthiner geht in Blutbrot der Kollektivschuld eines Alpendorfes bei der Fluchthilfe für hochrangige Nazis nach.
  • Bühnen Bern: In Die kleinen Meerjungraun untersucht Kim de l’Horizon den Traum von der wahren Liebe und den Preis des Aufstiegs – und plädiert für das Unangepasste.
  • Zell:stoff in Koproduktion mit Kleintheater Luzern: Hannah Zufall fragt in 4/5 oder von der Kunst, keine Fahrstuhlmusik zu werden: Was erwartet uns im Alter und was erwarten wir vom Alter?
  • Stadttheater Ingolstadt: In Winnetou V spürt Kieran Joel mit und gegen Karl May dem Mythos des Wilden Westens nach, dem Versprechen des Humanismus, den gegenwärtigen USA und der Kraft der Fantasie.
  • Kammerspiele München: In 2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger erstellt die Frankfurter Hauptschule zwischen Politik, Pop und Provokation eine Titelsammlung für Kunstwerke, die es (noch) nicht gibt.
  • Schauspiel Köln: Calle Fuhr beschäftigt sich in seinem Bühnenessay Krieg und Frieden mit dem Aufstieg Wladimir Putins, deutsch-russischen Beziehungen, der Ukraine und der Wehrpflicht.
  • Staatsschauspiel Dresden: In auf der suche nach dem verlorenen bagger von Leo Meier trifft ein schlauer Fünfjähriger auf die Verlustgeschichten der Erwachsenenwelt.
  • Theater Bremen: Akın Emanuel Şipal schreibt in Der Zauberer von Öz zugleich ein Stück Fußball- und Deutschlandgeschichte anhand der Biografie von Mesut Özil.
  • Stadttheater Gießen, Nachspielpreis des Heidelberger Stückemarkts: Gelbes Gold von Fabienne Dür erzählt von Klassismus, gescheiterten Lebensentwürfen, Hoffnung und Aufbruch rund um den Mikrokosmos einer Pommesbude.
  • Und Total Refusal und Theater im Bahnhof (Graz) zeigen in Let’s play I am old and tired einen müden Helden, der wie in Henry David Thoreaus Walden in der Videogame-Wildnis Ruhe sucht.
 
 

Hauptstadtfestival-Finale

Eine Lange Nacht ...

Das Finale wird auch in dieser Ausgabe die Lange Nacht der Autor*innen am 20. Juni sein. Aus den drei neuen Stücken von Simone Saftig, Marcus Peter Tesch und Gesa Geue werden ca. 45-minütige Ausschnitte in szenischen Einrichtungen gezeigt. Ausgesucht wurden die Schreibvorhaben von einer dreiköpfigen Jury aus Ensemblemitglied Maren Eggert, Regisseurin und Autorin Milena Michalek sowie ATT-Festivalleiterin Lilly Busch.

Die drei Atelier-Autor*innen und ihre Regiepartnerschaften:
 

  • Jo schmeißt hin von Simone Saftig; Szenische Einrichtung: Theresa Thomasberger
  • ... und hinter der Nacht erscheint die Welt von Gesa Geue; Szenische Einrichtung: Karsten Dahlem
  • BÖSE BÄUME von Marcus Peter Tesch; Szenische Einrichtung: Wilke Weermann

Weitere Informationen zu den Atelier-Autor*innen und ihren Texten finden Sie unter Jahrgang 2025/26: Deutsches Theater.

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