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AMERIKA nach Franz Kafka am Oldenburgischen Staatstheater

Premiere Sonntag, 14. Februar 2016, um 18 Uhr in der Exerzierhalle. -----

Karl Roßmann, gerade einmal 16 Jahre alt, wird von einem Dienstmädchen mit äußerstem Nachdruck verführt und missbraucht. Dies zieht die Schwangerschaft des Dienstmädchen nach sich und den sofortigen Rauswurf Karls durch seine Eltern.

Er wird nach Amerika geschickt, wo er von seinem reichen Onkel erst aufgenommen und dann wiederum verstoßen wird. Im Land der vermeintlich unbegrenzten Möglichkeiten erlebt er eine Berg- und Talfahrt: Als Handlanger zweier Halunken, als Liftboy im riesigen Hotel Occidental, als Flüchtiger und als Gefangener, bis er schließlich im Naturtheater von Oklahoma Aufnahme findet, in dem jeder willkommen ist.

Franz Kafka schrieb ‚Amerika’ als frühestes von drei Romanfragmenten zwischen 1912 und 1914 noch vor ‚Der Prozess’ und ‚Das Schloss’. Das Oldenburgische Staatstheater bringt den Stoff als eigens entwickelte Bühnenadaption in der Exerzierhalle zur Aufführung.

Bühnenfassung von Martin Laberenz und Marc-Oliver Krampe

Regie: Martin Laberenz;

Bühne und Kostüm: Peter Schickart;

Dramaturgie: Marc-Oliver Krampe

Mit: Lisa Jopt, Caroline Nagel; Johannes Lange, Ksch. Thomas Lichtenstein, Maximilian Pekrul

Die nächsten Vorstellungen: Mi 17., Sa 20. und Sa 27. Februar

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