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4 Premieren an 4 Spielorten | Eine Theatertour durch Mannheim

18 bis 25.4.2026

Haben Sie Lust auf eine kleine Theatertour quer durch Mannheim? Dann bieten Ihnen die vier Premieren der kommenden zwei Wochen den besten Anlass dazu.

© Natonaltheater Mannheim

Vier Premieren, drei Sparten, vier Spielstätten – ein Parcours durch die Vielfalt des Mannheimer Nationaltheaters. 
Den Auftakt macht eine rasante Jagd nach einem Dieb mit der Parole Emil(18.04.). Danach führt Sie der Weg in eine Kleinstadt, in der Likes und Lügen, Misstrauen und Wahrheit gefährlich dicht beieinanderliegen (22.04.). Nur zwei Tage später öffnen die Brontë-Schwestern das Tor zu ihrem dunklen Märchen »Sturmhöhe« (24.04.), bevor Giuseppe Verdi diesen Premierenmarathon mit seinem bildgewaltigen Dramma lirico »Nabucco« glanzvoll beschließt (25.04.).

Und damit nicht genug: Bei der »Langen Nacht der Künste« wird gespielt, musiziert und getanzt – bis tief in die Nacht hinein.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
EMIL UND DIE DETEKTIVE (7+)
Erich Kästner | Jutta M. Staerk | Juli Mahid Carly
Premiere: Sa, 18.04.2026, 16.00 Uhr – Saal Junges NTM
Öffentliche Probe: Mi, 15.04.2026, 18.00 Uhr

Endlich ist es so weit: Emil darf nach Berlin fahren. Sorgfältig befestigt er das Geld in seiner Jacke. Doch als er in Berlin aussteigt, ist es weg. Genauso wie der mysteriöse Mann mit dem Hut. Wegen dem gestohlenen Geld zur Polizei zu gehen traut sich Emil nicht. Dann muss er eben selbst zum Detektiv werden. Zum Glück trifft Emil in Berlin eine ganze Detektiv-Bande. Wie man die Bande erkennt? Na, durch die Parole »Emil« natürlich! Gemeinsam lassen sie den miesen Schurken mit Emils Geld nicht entkommen.
 
 
 
 
 
 
VERITAS: EINE HEXENJAGD
nach dem Roman »Veritas verhext die Stadt« von Maria Lazar | Uraufführung
Premiere: Mi, 22.04.2026, 20.00 Uhr – Studio Werkhaus

Anonyme Nachrichten halten eine Kleinstadt in Atem. Wer steckt dahinter? Schnell ist eine Schuldige gefunden und eine regelrechte Hexenjagd beginnt. Wahrheit wird manipuliert, die Stadtgesellschaft bekommt die Hassreden nicht mehr in den Griff und droht zu zerbrechen. Die Regisseurin Katharina Kohler zeigt mit diesem Krimi eine Gesellschaft, die sich in den Netzen der sozialen Medien verfängt – zwischen Likes und Lügen, Mobbing und Mut.

 
 
 
 
 
 
STURMHÖHE
nach dem Roman von Emily Brontë
Premiere: Fr, 24.04.2026, 19.00 Uhr – Altes Kino Franklin

»Wuthering Heights« (»Sturmhöhe«) ist ein unbändiges, dunkles Märchen über eine abgründige Liebe, über Gewalt, Rache und Versöhnung, voller Natur- und Todessehnsucht und ohne moralische Schranken. Dass dieses Werk aus der Feder einer Autorin stammt war 1847 ein Skandal. In Charlotte Sprengers Inszenierung erfinden und erspielen sich drei Schwestern – inspiriert von den schreibenden Brontë-Schwestern Charlotte, Emily und Anne – diesen wilden und freien Roman.

 
 
 
 
 
 
NABUCCO
Dramma lirico in vier Teilen von Giuseppe Verdi
Premiere: Sa, 25.04.2026, 19.00 Uhr – OPAL

Wie klingt der Ruf nach Freiheit, der ein ganzes Volk bewegt? Mit »Nabucco« erschuf Verdi ein Meisterwerk, das historische Konflikte, familiäre Dramen und die Sehnsucht nach Erlösung in unvergessliche Musik verwandelte. Regisseur Christian von Götz inszeniert »Nabucco« als bildgewaltige Antikriegsoper und stellt das Werk auch in Bezug zur verlorenen Welt der jiddischen Kultur Osteuropas, die durch den Holocaust nahezu komplett ausgelöscht wurde.

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