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„2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger“ Von Frankfurter Hauptschule im Werkraum der Münchner Kammerspiele

Premiere 20. November 2025, 19.30 Uhr,

20.11.2025

Gewinner des Heidelberger Stückemarktes inszenieren Abend zwischen Konzeptkunst und Theater. -- Im Werkraum treffen Politik, Pop und Provokation aufeinander: Mit ihrem ersten Theaterstück „2×241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger“ liefert das Künstler*innenkollektiv Frankfurter Hauptschule einen absurden, zugleich hochpolitischen Schlagabtausch zwischen Zeitdiagnose, dialogischen Verwirrspielen, sarkastischen Anrufungen der Nazizeit und purem Klamauk. Ausgangspunkt ist Kippenbergers Buch „241 Bildtitel zum Ausleihen für Künstler“ (1986). Das Kollektiv denkt die Idee weiter – und verdoppelt sie mit einer eigenen Titelsammlung für Kunstwerke, die es (noch) nicht gibt.

© Sima Dehgani

Hoch- und popkulturelle Referenzen verschmelzen, überlagern sich und überfordern mitunter. Das Bühnenbild dagegen ist minimalistisch: Im Zentrum ein Kreuz – Symbol, Bild, Projektionsfläche. Christliche Ikonografie trifft auf Partyexzess und Almklausis „Mama Lauda“ zur Melodie von Gary Jules’ „Mad World“ wird zum Soundtrack der Gegenwart.

Für ihre radikale Textcollage erhielt die Frankfurter Hauptschule 2024 den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts. Im November inszeniert sie im Werkraum nun dies böse funkelnde Kulturindustrie-Potpourri.

Mit Elias Maria Burckhardt , Antonina Gruse , Anja Signitzer
    Gastauftritte im Video Dennis Fell-Hernandez, Frangiskos Kakoulakis, Nadège Meta Kanku, Jelena Kuljić, Thomas Schmauser, Maren Solty
    Text, Regie, Ausstattung Frankfurter Hauptschule
    Dramaturgie Sophie Eisenried, Julia Lochte
    Chorleitung Christine Groß

    Regieassistenz Nicolaus Crayen
    Kostümassistenz Sophie Höper
    Künstlerische Produktionsleitung Angelika Koch
    Technische Produktionsleitung  Maxi Blässing
    Konstruktion Bühnenbild Valentin Lang
    Bühnenmeister*in Daniel Rau
    Bühnenmaschinerie Manuel Weber, Ulrich Heyer
    Beleuchtung Maxi Blässing, Manuel Sebastian Giesek
    Ton Leo Algrang, Klaus Möbius
    Video Florian Limmer
    Veranstaltungstechnik Nicholas Brown, Daniel Schott, Lizzi Aistermann, Leo Algrang, Janina Voss
    Maskenausstattung Raimund Richar-Vetter, Brigitte Frank
    Kostüm Fabiola Maria Schiavulli
    Schreinerei Stefan Klodt-Bussmann, Josef Friesl
    Schlosserei Friedrich Würzhuber, Jürgen Goudenhooft
    Malsaal Jasmin Bude
    Aufführungsrechte henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH

 Weitere Termine:
Donnerstag, 20.11., 19:30 Uhr
Freitag, 21.11., 19:30 Uhr
Freitag, 12.12., 19:30 Uhr
Samstag, 13.12., 19:30 Uhr

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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