Raum und Zeit sind in dieser Revue über das Menschsein scheinbar aufgehoben: Im Vorgarten grasen Dino und Mammut, während Homer und Moses um Asyl bitten und die Bücher in der Bibliothek zu sprechen beginnen …
Der US-amerikanische Autor und Pulitzer-Preisträger Thornton Wilder schrieb dieses Stück, während die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg eintraten. 1942 stellte er den urkomischen und zutiefst abgründigen Genre-Sprenger fertig, der bald darauf zum Welthit werden sollte. Neben der bitteren Erkenntnis, dass die Menschheit das Böse wohl immer auch als einen Teil von sich akzeptieren muss, steht der unerschütterliche Glaube an die humanistischen Werte.
In der Übersetzung von Barbara Christ
Regie: Stefan Bachmann
Bühnenbild: Olaf Altmann
Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Musik Sven Kaiser
Licht: Bernd Purkrabek
Choreografie & Körperarbeit: Sabina Perry
Video: Moritz Grewenig
Dramaturgie: Lena Wontorra
Mit Mehmet Ateşçi, Elisabeth Augustin, Zeynep Buyraç, Hans Dieter Knebel, Nicholas Ofczarek, Caroline Peters, Stefanie Reinsperger, Barbara Petritsch, Martin Reinke, Branko Samarovski, Nils Strunk

