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William Shakespeare, "ROMEO UND JULIA" in einer Übersetzung von Lucien Haug - Theater in der Josefstadt in Wien

Premiere Donnerstag, 1. Oktober 2026, 19.30 Uhr

„Romeo und Julia“ ist die wohl berühmteste Liebesgeschichte der Welt. Nicht ohne Grund gilt die Tragödie von William Shakespeare als Maßstab zahlloser Liebeserzählungen.

© Patrick Rieser

Zwei junge Menschen aus traditionell verfeindeten Familien begegnen einander – was den Hass der beiden Parteien entzündet hat, weiß niemand mehr. Sie flüchten sich in die Liebe und entdecken sie auf den ersten Blick füreinander. Doch ihre bedingungslose Hingabe ist von Beginn an verboten.

In seiner Bearbeitung bleibt der Schweizer Autor Lucien Haug im Shakespeare’schen Versmaß und schafft eine zeitgemäße Fassung über eine junge, naive und überbordende Liebe in einer von Feindschaft und Hass verzerrten Welt. Die beiden Liebenden Romeo und Julia treten den Beweis für eine grenzenlose Liebe an, die sich an und trotz ihrer Unmöglichkeit entzündet. Der romantische Liebesbegriff wird dabei zum Sprengstoff gegen die verhärtete Feindschaft der Elterngeneration, wofür es sich für die jungen Liebenden sogar zu sterben lohnt.

Regisseur Stefan Pucher, vielfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, ist u.a. für seine sinnlich-spielerischen Shakespeare-Inszenierungen bekannt. Für das Theater in der Josefstadt widmet er sich erstmals „Romeo und Julia“ und bringt damit Shakespeares radikales Liebesideal, das die beiden jungen Menschen leben, auf die Bühne.

Lucien Haug ist Theaterautor, -regisseur und Dramaturg.

Er schreibt Stücke in deutscher und schweizerdeutscher Sprache und überträgt Romane und ältere Stoffe in neue Formen. Seine Texte wurden und werden am Theater Basel, am Schauspielhaus Zürich, am Thalia Theater Hamburg, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Burgtheater Wien, am Schauspiel Köln und an weiteren Orten aufgeführt. 2025 übersetzte er im Auftrag des Theater Basel „Hamlet“ ins deutsche, was von Antu Romero Nunez aufgeführt wird. In seiner Fassung verbindet er, wie auch bei Romeo und Julia, die Poetik von Shakespeare mit Alltagsmomenten und Schlaglichtern aus der Gegenwart, ohne den Text zu zerstückeln. Stattdessen seziert er Shakespeares Sprachgewalt behutsam und bewahrt die Struktur des Textes im Versmaß und Reimschema.

 Regie: Stefan Pucher
Bühnenbild: Nina Peller
Kostüme: Annabelle Witt
Musikalische Leitung: Christopher Uhe
Video: Ute Schall / Hannes Francke
Dramaturgie: Leonie Hahn
Licht: Manfred Grohs

Mit:
Seide Noffke (Julia)
Leonard Dick (Romeo)
Julia Kreusch (Lady Capulet / Montague)
Marcus Bluhm (Lord Montague / Capulet)
Olivia Grigolli (Amme)
Lukas Holzhausen (Pater Lorenzo)
Nikolai Gemel (Mercutio)
Samuel Simon (Benvolio)
Felix Caspar Künzli (Paris, Tybalt (Eleve))

Dora de Goederen / Karolina Preuschl (Live-Musik)

Vorstellungen bis 5. April 2027

OKT

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Beginn jeweils 19.30 Uhr

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