Von manchen leise verachtet, von anderen geschätzt. Aber: wenn er einen der schlimmsten Lausbuben mit der Hand berührte, dann „spürte dieser ein großes Glück, hätte es aber nicht beim Namen nennen können“. Eines Tages verschwindet Hrdlak wieder, genauso unbemerkt, wie er gekommen war.
Von dem Glück, Hrdlak gekannt zu haben ist einer von drei Romanen Janoschs, die im Oberschlesien der 1930er und 40er Jahre spielen. Sie sind voller Erinnerungen an das Leben, an Lachen, Weinen, Trinken und Feiern der Menschen in jenen Dörfern zwischen Polen und Deutschland, die es heute so nicht mehr gibt.
Im Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland kommt der Roman, der schon bei seinem Erscheinen die Grenze zwischen den Ländern zu überwinden und an Gemeinsames zu erinnern suchte, auf die Bühne. Wie im früheren Schlesien drei Sprachen aufeinandertrafen und sich miteinander vermischten, werden auch in dieser Inszenierung mehrere Sprachen gesprochen und trotzdem wird jede und jeder verstehen, was gemeint ist.
Eine Schauspielkoproduktion des Lubuski Teatr Zielona Góra mit dem Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau
Es spielen
Julia Jasińska
Klaudia Kuźmińska
Isabella Szendzielorz
Roksana Vikaluk
Jonas Maria Lubisch
Ireneusz Rosinski
Kacper Zalewski
Text & Regie
Robert Czechowski Intendant des Lubuski Teatr aus Zielona Góra
Ausstattung
Adam Łucki
Musik
Daniel Grupa
Dramaturgie
Sabine BahnsenRegieassistenz
Kacper Zalewski/Paula Gehring
Soufflage
Paula Gehring
Veranstaltungsort/Termine
Haus Zittau | Studiobühne
Sa, 14.03.2026 | 19.30 Uhr PREMIERE
So, 15.03.2026 | 19:00 Uhr
Fr, 20.03.2026 | 19:30 Uhr
So, 29.03.2026 | 19:00 Uhr


