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"Viel Lärm um Nichts" - Komödie von William Shakespeare in einer Fassung von Leander Haußmann - Theater Darmstadt

Premiere am 02. Oktober 2026, 19:30 Uhr | Kleines Haus

Sind streitende Paare die besseren Liebespaare? Oder funktionieren Ehen und Beziehungen am besten in grenzenloser Harmonie?

© Staatstheater Darmstadt

Beatrice und Benedict sind die wohl berühmtesten Streitenden der Theatergeschichte und nicht nur, weil keiner weiß, ob sie am Schluss zusammenfinden, ist das gute Ende der Shakespeare Komödie denkbar knapp. Denn die schöne italienische Welt der Liebeswirrungen ist nur scheinbar gewaltfrei und heiter. Nicht nur kommen die Männer aus einem gerade erst beendeten Krieg mit Mord und Totschlag, auch in Friedenszeiten bleiben die Regeln für das Zusammenleben brutal. Alleine der Verdacht eines vorehelichen Flirts reicht aus, dass ein Vater seine Tochter verstößt, ein potentiell tödliches Duell angesetzt wird und ein fieser Intrigant frohlockt. Denn solange es Verlierer gibt, ist der Krieg nie beendet. Und Beatrice und Benedict? Das über den Dingen schwebende Paar streitet und stichelt jenseits aller Verwerfungen ohne Rücksicht auf Verluste. Größtmögliche Gemeinsamkeit im permanenten Unfrieden, wenn das keinen Anlass zur Hoffnung gibt.

Leander Haußmann, Regisseur von Filmen wie „Sonnenallee“ und Theaterlegende, interpretiert in Darmstadt eine von Shakespeares berühmtesten Komödien neu und will dabei zu den Ursprüngen des Theaters zurückkehren, als Schauspielende noch mit einem Karren über das Land zogen.

Regie Leander Haußmann
Bühne Max Lindner
Kostüme Leo Lesego 
Fechtchoreographie Annette Bauer
Dramaturgie Alexander Kohlmann

Beatrice Samia Dauenhauer
Holzapfel (Wachtmeister) Gabriele Drechsel
Margarethe Laura Eichten
Claudio Carl Geißler
Bruder Franziskus Niklas Herzberg
Don John Karin Klein
Hero Emily Klinge
Don Petro Thorsten Loeb
Benedikt Sebastian Schulze
Borachio (Don Johns Begleiter) Patrick Balaraj Yogarajan
Leonato Jörg Zirnstein

Weitere Termine: 09., 11. und 22. Oktober, 14. und 21. November, 11. Dezember, 21. Januar sowie 21. Februar

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