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URAUFFÜHRUNG: "Mode und Wirklichkeit", Monologe von Wolfram Lotz, Theater Paderborn

Premiere Di. 03.11.2015, 19:30, Studio. ----

In Wolfram Lotz‘ Monologen treten Figuren auf, die sich im Allgemeinen eher nicht auf bundesdeutsche Bühnen verirren: der Modeschöpfer Rudolph Moshammer zum Beispiel, oder ein somalischer Pirat, die Mutter des Autors, einschließlich ihres Sohnes und zu guter Letzt sogar eine Bushaltestelle.

Das ist unterhaltsam, kritisch und gesättigt von Ironie. Ironie, so Wolfram Lotz, ist die Gleichzeitigkeit von Unterschiedlichem. Der Umstand zum Beispiel, dass Schauspieler auf der Bühne Texte sprechen, die ein anderer, der Autor, für sie geschrieben hat, hat viel ironisches Potential. Das Theater als Ironie-Generator, ist das eine Mode oder Wirklichkeit? Oder möglicherweise beides?

Wolfram Lotz (*1981), in Hamburg geboren, wuchs im Schwarzwald auf. Er studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Lotz ist ein gefragter, sogar ein angesagter Autor. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik und Prosa und wurde bereits mehrfach, unter anderem mit dem Kleist-Preis, ausgezeichnet. Häufig wird er in Interviews mit der Frage konfrontiert, warum es in seinen Stücken meistens um Theater gehe. Seine Antwort: „Weil im Theater das Theater nun einmal die Realität ist.“

Rudolph Moshammer Max Rohland

Wolfram Lotz Lars Fabian

Mama Eva Derleder

Somalischer Pirat Anne Bontemps

Regie Katharina Kreuzhage

Bühne & Kostüme Ariane Scherpf

Dramaturgie Nikolaos Boitsos

Regieassistenz Charlotte Garraway

Technischer Leiter Klaus Herrmann

Bühnenmeister Paul Discher & Michael Bröckling

Beleuchtung Fabian Cornelsen

Ton & Video Till Petry

Requisite Annette Seidel-Rohlf & Kristiane Szonn

Leitung Kostümabteilung Edith Menke

Maske Ramona Foerder & Jill Brand

weitere Vorstellungen 07.11. / 12.11. / 21.11. / 29.11. / 11.12.

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