In der Unternehmensführung dienen Check-ins als sogenannte „Frühwarnsysteme für Probleme“: Indem persönliche Befindlichkeiten kommuniziert werden, soll das Vertrauen in die gemeinsamen Organisationszusammenhänge gestärkt und die Effizienz in der Abwicklung von Problemen gesteigert werden. Aber was, wenn das Check-in länger dauert, als der 9-to-5-Job vorsieht? Was, wenn die Launen und Stimmungen überhandnehmen und den Rahmen eines Meetings sprengen? Oder gibt es eventuell schon längst genug Lösungen – und es fehlen nur die passenden Probleme?
Während die Kräfte der Vereinzelung an den immer erbarmungswürdigeren Körpern zerren, suchen die Menschen in WAS SIND WIR FÜR TAGE nach Verbindung. In unwahrscheinlicher Literatur und an ungeahnten Orten entdecken sie neue Formen der Begegnung und Rückbindung an eine Welt, die sie schon verloren glaubten.
Regie & Text: Milena Michalek | Bühne & Kostüm: Albert Frühstück | Dramaturgie: Karl Börner | Choreografie: Luca Bonamore | Regieassistenz: Jana Maier | Lichtgestaltung: Dulci Jan | Ton: Tom Skoruppa
Mit: Luca Bonamore, Marlene Hauser, Aline-Sarah Kunisch, Samuel Simon
Weitere Termine: 14./15.*/16.**/17./18./20./21./23./24./25. April | 20:00
* Einführungsgespräch um 19:00 | ** Publikumsgespräch im Anschluss


