Heavenly ist der Dominanz ihres stadtbekannten Vaters Boss Tom Finley ausgeliefert, der rassistische Hetzreden hält. Er verhindert weiteren Kontakt zwischen dem einstigen Liebespaar. Unglücklich in der Liebe, sucht Chance Erfolg als Schauspieler. Alexandra del Lago soll ihm mit ihren verheißungsvollen Kontakten behilflich sein und so klammern sich die einsamen Gestalten aneinander in der Hoffnung auf Glück. Am Ende müssen beide jedoch feststellen, dass die Vergänglichkeit der Zeit auch vor ihren Träumen nicht Halt macht.
Max Lindemann, der in Frankfurt bereits durch seine Inszenierung von »Phädra in Flammen« bekannt ist, zeigt den amerikanischen Klassiker Williams‘ durch eine pointierte Reduktion der Mittel in aller schonungslosen Nüchternheit. Der weiße Würfel, der die Bühne bildet, macht alles sichtbar: von der Selbstdarstellung bis hin zu den fragilen Verletzlichkeiten der Figuren.
Deutsch von Nina Adler
Regie: Max Lindemann
Bühne: Signe Raunkjær Holm
Kostüme: Eleonore Carrière
Dramaturgie: Jana Fritzsche
Licht: Jan Walther
Video: Kaethe Olt
BESETZUNG
Arash Nayebbandi (Chance Wayne)
Katharina Linder (Prinzessin Kosmonopolis (Alexandra del Lago))
Sebastian Kuschmann (Boss Tom Finley)
Torsten Flassig (Tom Junior, Bud)
Lotte Schubert (Heavenly Finley, Edna)
Angelika Bartsch (Tante Nonnie, Violet)
Anabel Möbius (Miss Lucy)
Andreas Vögler (George Scudder, Scotty)
Mitja Over (Stuff)
die nächsten Vorstellungen: 25., 26. März // 10., 15., 23., 24., 27. April 2026

