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‹Sommergäste› Nach Maxim Gorki in einer Überschreibung von Dietmar Dath im Theater Basel

Premiere 7. Februar 2024, 19:30 Uhr, Schauspielhaus

Rechtsanwalt Bassow hat ein paar Freund:innen und Bekannte zum Digital Detox nach Davos eingeladen. Zwischen Bündner Bergwelt und Handyentzug entspinnen sich Liebeleien und Querelen. Doch die allgemeine tiefe Sinnkrise lässt sich nur notdürftig überdecken. Identität und Intelligenz scheint es nur noch digital zu geben, während die politische Realität irgendwo da draussen furchtbar analog ist.

 

Copyright: Theater Basel

Maxim Gorki schrieb das Stück 1904 am Vorabend der Revolution und der grossen Kriege des 20. Jahrhunderts. Dietmar Dath hat es für das Theater Basel überschrieben. Schlagfertig und humorvoll erzählt er die bequeme Bohème-Bourgeoisie als Menschen von heute.

Regisseur Stefan Pucher wurde 1965 in Giessen geboren. Er studierte Theaterwissenschaften und Amerikanistik in Frankfurt am Main. Ab Mitte der 90er Jahre beschäftigte er sich intensiv in verschiedenen Performance-Projekten mit dem Zusammenspiel von Videokunst, Musiksamples und literarischen Stoffen. Darüber hinaus führte er kontinuierlich Regie am Theater am Turm (TAT) in Frankfurt. 1999 inszenierte er am Theater Basel mit Tschechows ‹Der Kirschgarten» erstmals einen klassischen Theatertext. Es folgten Inszenierungen an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Maxim-Gorki-Theater in Berlin und an den Münchner Kammerspielen. Von 2000 bis 2004 war er Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich. 2005 wurde Pucher in der Jahresumfrage der Zeitschrift Theater heute von einer Jury aus Theaterkritikern zum Regisseur des Jahres gewählt. Mehrfach wurden seine Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen, u. a. 2016 seine Inszenierung ‹Ein Volksfeind› von Henrik Ibsen am Schauspielhaus Zürich.

    Interessant für Menschen ab 14+
    With English surtitles (except for the premiere)

INSZENIERUNG Stefan Pucher
AUTOR Dietmar Dath
BÜHNE Stéphane Laimé
KOSTÜME Annabelle Witt
KOMPOSITION / SOUNDDESIGN – Christopher Uhe
VIDEODESIGN – Hannes Francke, Ute Schall
LICHTDESGN – Vassilios Chassapakis
DRAMATURGIE – Kris Merken
MIT Carina Braunschmidt, Jan Bluthardt, Fabian Dämmich, Vera Flück, Martin Hug,
Miriam Maertens, Ueli Jäggi, Annika Meier, Julian Anatol Schneider, Ursula Dolički,
Lukas Magnus Paulsteiner
LIVE KAMERA Hannes Francke, Ute Schall

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