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Schweizer Erstaufführung:"Ein Morgen gibt es nicht" im Theater Basel

09.09.2007
Kategorien: Schauspiel, Schweiz, News

Eine apokalyptische Komödie von Julien Green,

Premiere am 14.9.2007, 20.00 Uhr - Schauspielhaus

Zwischen den Jahren in Messina: Niemand weiss, wo das Gerücht eines bevorstehenden Erdbebens zuerst auftauchte. Doch plötzlich ist es in aller Munde; Plakate und Filme warnen vor der Katastrophe.

Auch im etwas abgewrackten Palazzo der Signora Lucchesi sind die Menschen wie aufgekratzt, obwohl sie das Thema Erdbeben vermeiden. Sie haben andere Sorgen, denn im Kern der Familie gärt es: Lina, die Tochter des Hauses, hatte einen Nervenzusammenbruch. Sie soll mit dem Arzt Marco auf Erholungsreise, um sich von ihrer Ehe mit einem Schwerkranken zu erholen. Lina aber erhofft sich die Chance auf ein neues Leben, denn der mondäne Neapolitaner Marco unterscheidet sich angenehm gefährlich von ihren Familienmitgliedern.

Doch noch liegt die Abreise in der Ferne zweier sich endlos hinziehender Tage, an denen sich schleichend eine Atmosphäre der Panik und Hysterie in den alten Mauern des Palazzos verbreitet: Ein junges Liebespaar quartiert sich ein und lässt tagelang nichts mehr von sich hören, der taubstumme Stefano wandert nachts über den Flur, wie ein Menetekel taucht er immer wieder unerwartet auf und beunruhigt die anderen, die sich von seiner instinktiven Hellsichtigkeit bedroht fühlen. Die jüngste Tochter entbrennt in rasender Leidenschaft zu Marco. Und alles endet oder beginnt in einer Nacht der Schlaflosigkeit, in der die Zeit, wie um noch ein letztes Mal vor der

Katastrophe Atem zu holen, stehen bleibt.

Premiere am 14.9.2007, 20.00 Uhr Schauspielhaus

Weitere Termine: Mo 17.9. / Sa 22.9., jeweils um 20.00 Uhr; So 23.9. um 19.00 Uhr

Inszenierung: Elias Perrig

Bühne: Beate Fassnacht

Kostüme: Charlotte Sonja Willi

Musik: Biber Gullatz

Dramaturgie: Julie Paucker

Mit: Carina Braunschmidt, Martin Engler, Vincent Leittersdorf, Florian Müller-Morungen, Lorenz Nufer, Katharina Schmidt, Peter Schröder, Raphael Traub, Nikola Weisse

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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