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PEER GYNT von Henrik Ibsen - Ein Geistertanz mit Puppen - Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Premiere 25. September 2026, 19.30 Uhr im Burgtheater

Vor 150 Jahren fand Henrik Ibsens dramatisches Gedicht „Peer Gynt“ erstmals den Weg auf die Theaterbühne: ein vielschichtiges, Grenzen sprengendes Werk, satirisch und grotesk, surreal, zügellos und phantastisch, voll mythischer Symbolik. Frank Soehnle inszeniert den „nordischen Faust“ mit Puppen, Objekten und Live-Musik als Fiebertraum, in dem Szenen und Figuren wie Erinnerungsbilder, Geister aus der Vergangenheit aufsteigen und wieder entschwinden. Erhofftes und Erlebtes, (Alp-)Traum und Wirklichkeit, Dichtung und Wahrheit vermischen sich zu einem unauflösbaren Lebenskaleidoskop.

© Roman Koryzna

Der 20-jährige Peer Gynt, Sohn einer verarmten Bauernfamilie, lebt mit seiner Mutter im norwegischen Gudbrandstal, umgeben von Bergen und Wäldern. Er wird als nichtsnutziger Spinner verspottet und ausgegrenzt. Doch in seinen Tagträumen sieht sich Peer als Kaiser, dem alle zujubeln. Seit seiner Kindheit entflieht er der trostlosen Realität durch erdachte Abenteuerge­schichten.

Plötzlich scheinen diese wahr zu werden: Peer gelingt der Raub einer reichen Braut und wird eines Nachts sogar fast König der Trolle. Doch die Opfer für Reichtum und Macht sind ihm zu groß und Peer entschließt sich, eine einfache Hütte im Wald zu errichten. Hier erlebt er Momente wahren Glücks, als Solvejg, seine große Liebe, kommt, um mit ihm zusammenzuleben. Doch die Trolle der Vergangenheit verfolgen ihn. Er verlässt Norwegen, sucht Lebenssinn, Kaisetum und sein „Gynt´sches Selbst“ in der großen Welt. Unerschrocken und Ich-bezogen legt er Lebensentwürfe an und ab wie Kleidungsstücke. 
Alt und verarmt kehrt Peer Gynt in seine norwegische Heimat zurück und kämpft dort um seine Seele. In einer berühmten Szene vergleicht er sich mit einer Zwiebel, die viele Hüllen hat, aber keinen Kern. 

Vor 150 Jahren fand Henrik Ibsens dramatisches Gedicht „Peer Gynt“ erstmals den Weg auf die Theaterbühne: ein vielschichtiges, Grenzen sprengendes Werk, satirisch und grotesk, surreal, zügellos und phantastisch, voll mythischer Symbolik und psychologischer Tiefe. 

Frank Soehnle inszeniert den „nordischen Faust“ mit Puppen, Objekten und Live-Musik als Fieber­traum, in dem Szenen und Figuren wie Erinnerungsbilder, Geister aus der Vergangenheit aufsteigen und wieder entschwinden. Erhofftes und Erlebtes, (Alp-)Traum und Wirklichkeit, Dichtung und Wahrheit vermischen sich zu einem unauflösbaren Lebenskaleidoskop.

ab 16 Jahre

Regie: Frank Soehnle 
Puppen: Marieke Chinow , Paul Fenk 
Bühne: Tim Heilmann 
Dramaturgie: Karoline Wernicke 

Spiel: Isa-Maria Hupe 
Spiel: Andreas Larraß 
Spiel: Marharyta Pshenitsyna 
Spiel: Moritz Trauzettel 
Spiel: Rodrigo Umseher , Marie-Luise Müller 
Live-Musik:: Karoline Wernicke 

Termine
25.09.2026 um 19:30 Uhr Burgtheater, großer Saal 
26.09.2026 um 19:30 Uhr Burgtheater, großer Saal 
01.10.2026 um 19:30 Uhr Burgtheater, großer Saal 
09.10.2026 um 19:30 Uhr Burgtheater, großer Saal 
07.11.2026 um 19:30 Uhr Burgtheater, großer Saal 
08.11.2026 um 15:00 Uhr Burgtheater, großer Saal 
04.12.2026 um 19:30 Uhr Burgtheater, großer Saal 
19.12.2026 um 19:30 Uhr Burgtheater, großer Saal 
31.01.2027 um 19:30 Uhr Burgtheater, großer Saal 
11.02.2027 um 19:30 Uhr Burgtheater, großer Saal
 

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