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"Nora oder ein Puppenheim" von Henrik Ibsen, Volkstheater in den Bezirken

Premiere: 15. Februar 2012, 19.30 Uhr, 12., VHS Meidling, Theatersaal Längenfeldgasse, Längenfeldg. 13–15. -----

Fröhliche Stimmung im Hause Helmer. Torvald, der „Herr des Hauses“, ist befördert worden. Geld und gesellschaftlicher Aufstieg winken.

Für Nora, Torvalds Frau, bedeutet die finanzielle Verbesserung nach Jahren der Unsicherheit Erleichterung. Denn sie hat ein Geheimnis: Zu Beginn ihrer Ehe nahm sie – um ihrem schwerkranken Mann eine Kur zu ermöglichen – heimlich einen Kredit bei dem Advokaten Krogstad auf und fälschte dafür eine Unterschrift. Seither lebte sie in ständiger Sorge, ob es ihr auch gelingen würde, ihre Schulden zurückzuzahlen. Doch die Erleichterung hält nicht lange an. Krogstad erpresst sie mit der gefälschten Unterschrift. Die Lage scheint ausweglos.

Zu allem Übel erhält Torvald einen Brief von Krogstad, der Noras Tat enthüllt. Torvald kann nicht sehen, dass Nora aus Liebe zu ihm gehandelt hat, und fürchtet einen Skandal. Da trifft ein weiterer Brief Krogstads ein, der den zerrissenen Schuldschein enthält. Das Familienglück scheint wiederhergestellt. Doch für Nora hat sich alles verändert…

Henrik Ibsen schrieb dieses Stück im Sommer 1879. Es ist eines seiner erfolgreichsten und weist mit seiner Thematik der Emanzipation weit in die Zukunft.

mit Katrin Grumeth, Annette Isabella Holzmann, Tim Breyvogel, Till Firit, Tobias Voigt u.a.

Regie: Babett Arens

Bühne: Hans Kudlich

Kostüme: Erika Navas

Dramaturgie: Elisabeth Geyer

Die Bezirke-Tourdaten finden Sie unter: www.volkstheater.at

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