Es darf niemanden kaltlassen, wenn Jüdinnen und Juden in Deutschland sich abermals bang zu fragen beginnen, wohin der Hass noch führen wird. Wo sie nicht sicher und frei von Angst leben können, kann bald niemand mehr frei leben.
Deshalb lesen Herta Müller, Thea Dorn, Seyran Ateş, Ulrich Matthes u.a. aus Texten von Jean Améry, Hannah Arendt, Gabriele Tergit u.a.
Gegen die Angst, für ein friedliches Miteinander
„Die Situation jüdischer Mitbürger:innen hier in Berlin, in unserer gemeinsamen Stadt, beschäftigt uns auch am Deutschen Theater sehr. Natürlich stellen wir uns die Frage: Was kann jede:r einzelne von uns tun, gegen die Angst, die auch hier in unserer Stadt präsent ist? Wir möchten uns mit den in Deutschland lebenden jüdischen Mitbürger:innen solidarisch zeigen. Wir müssen weiterhin jüdische Kultureinrichtungen, Museen oder Restaurants und Geschäfte besuchen, wir sollten das jetzt erst recht tun und damit ein Zeichen gegen die Angst, für Solidarität und ein friedliches Miteinander setzen.“ Iris Laufenberg, Intendantin Deutsches Theater Berlin


