Aufgrund heimlich eingeschleuster Drogen stehen die Chancen allerdings schlecht. Mitpatient_in Herbert ist ausgebrochen, wurde aber am Alexanderplatz wieder aufgegabelt. Nadine schmiedet einen Plan, wie sie Herbert helfen und gleichzeitig der Fremdbestimmung von Barbara und Lars entgehen kann … Auch das Personal hat es nicht leicht. Assistenzarzt Thomsen hat seine liebe Not, seine Mitarbeiterin Schwester Eva – die gleichzeitig auch seine Geliebte ist – davon abzuhalten, seine Patient_innen zu therapieren.
Bundesfreiwilligendienstler Hannes findet sich als Musiktherapeut wieder. Nach dem Erfolg von pinkelstadt – ab in die büsche! fragt sich das Kreativteam bei dieser Inszenierung: Wieviel Nähe ist zulässig? Wo wäre etwas mehr Abstand vielleicht angebracht?
Uraufgeführt wurde stimmen im kopf 2013 in der Neuköllner Oper in Berlin. Auf Basis von intensiven Gesprächen mit Fachpersonal und Patient_innen einer Psychiatrie entstand ein Libretto, in dem Peter Lund auf unterhaltsame, dramatische, teilweise bitterböse, mitunter aber auch komische Art und Weise aus dem Alltagsleben von Patient_innen und Angestellten erzählt. Wolfgang Böhmers Kompositionen spannen den Bogen von Rocknummern über Revuestücke bis hin zu ruhigen Balladen und untermalen damit die unterschiedlichen Stimmungen der Charaktere und des Abends.
Text von Peter Lund
Musikalische Leitung _ Andreas Unsicker
Inszenierung + Choreografie _ Annika Dickel *
Bühne + Kostüme _ Moni Gora *
Besetzung
Nadine Gerling _ Annemarie Purkert
Barbara Gerling / Dr. Cordula Stroessner _ Silke Dubilier
Eva Neuwirth _ Marion Wulf
Cora Majowski (Herbert) _ Natalie Patricia Friedrich
Lars Röder _ Ömer Örgey
Jamie Grotherjahn _ Jack Lukas
Philipp Bröking _ Lorin Goltermann
Dr. Stefan Thomsen _ Guido Kleineidam
Hannes Kröger _ Jonas Heinle
Daniel _ Daniel Wernecke
Weitere Vorstellungen folgen am Montag, 30. März, Sonntag, 12. April, Samstag, 30. Mai, Montag, 15. Juni und Sonntag, 28. Juni in Hildesheim.


