Doch Helmut, zweimal geschiedener Pilot und Frauenversteher, Eroll, Computerexperte und Weichei und Manager Lars, der sexsüchtige Angeber, haben ihr Refugium gefunden: Sie tauchen ab in einen stillgelegten Heizungskeller, wo sie sich eine letzte Enklave der Männlichkeit eingerichtet haben. Hier - auf einem schmalen Sofa - bei Bundesligafußball, Pizza und Dosenbier findet die shoppinggeplagte Männerseele ein Ruhekissen.
Doch die Idylle droht aufzufliegen, als der Sicherheitschef des Centers, der Feuerwehrmann und frisch verheiratete Macho Mario den Frauenschutzbunker entdeckt. Er verrät das illegale Versteck nicht - unter einer Bedingung: Er darf mit in den Männerhort!
"Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen"
(Loriot)
Zähneknirschend akzeptieren die drei und palavern weiter über Jobs, Baumärkte, das Guinessbuch der Rekorde und natürlich über Frauen. Doch dann läuft die Situation aus dem Ruder...
Dem 30-jährigen Autor Kristof Magnusson ist mit ‚Männerhort' ein Lustspiel gelungen, das vor tiefgründigem Witz, feiner Ironie und herrlichem Blödsinn nur so sprüht und dabei hinter all den bierseligen Machoattitüden vier liebenswerte Charakterköpfe zeigt, die letztlich doch nur das eine wollen: geliebt werden.
Regie Michael Wedekind
Bühne Anja Wegener
Helmut, Pilot - Torsten Münchow
Eroll, Software-Entwickler - Sebastian Goder
Lars, Führungskraft - Pascal Breuer
Mario, Feuerwehrmann - Michael Schernthaner

