Die Jüdin Rachel liebt den jungen Léopold, von dem sie nicht weiß, dass er der Reichsfürst und damit Christ ist. Im Gegeneinander der Religionen steht auch Rachels Vater, der jüdische Goldschmied Éléazar: Ihm droht die Todesstrafe durch den römischen Kardinal de Brogni. Doch alle Schicksale sind untrennbar miteinander verknüpft – ungeachtet der gelebten oder gefühlten Religion oder jener, in die man scheinbar hineingeboren wurde. Denn Rachel ist keine Jüdin – das weiß aber nur Éleazar ...
Fromental Halévys LA JUIVE gehört seit ihrer Uraufführung 1835 in Paris zu den erfolgreichsten Opern überhaupt, geschätzt von Richard Wagner, Giuseppe Verdi und Gustav Mahler. Erst mit dem Dritten Reich bricht die Erfolgsgeschichte ab. Seit einigen Jahren kehrt das Werk auf viele Opernbühnen zurück – eine Grand Opéra der Sonderklasse: musikalisch mitreißend und überwältigend, emotional packend und hochpolitisch.
Libretto von Eugène Scribe
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung GMD Felix Bender
Regie Marco Štorman
Bühne Theresa Isabella Malessa
Kostüme Julia Radewald
Choreinstudierung Nikolaus Henseler
Dramaturgie Benjamin Künzel
Eléazar Markus Francke
Rachel, seine Tochter Iida Antola
Léopold, Reichsfürst Joshua Spink
Prinzessin Eudoxie, Nichte des Kaisers Maria Rosendorfsky
Kardinal de Brogni, Präsident des Konzils Christian Tschelebiew
Ruggiero, Schultheiß der Stadt Konstanz Dae-Hee Shin
Albert, Feldwebel der Bogenschützen Martin Gäbler
OffizierTakao Aoyagi
Ein Mann aus dem Volk Michael Burow-Geier
Ein anderer Mann aus dem Volk Dong-Jin Choi


