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KINDER DER SONNE von Maxim Gorkij im Stadttheater Giessen

Premiere 02.03.2013, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----

Gebildet, kreativ und materiell abgesichert: so erlebte Maxim Gorkij (1868 – 1936) das bürgerliche Milieu seiner Zeit. Er selbst stammte aus ärmsten Verhältnissen, lernte früh, ums Überleben zu kämpfen.

Umso weniger verstand er, wie selbstbezogen die Etablierten agierten, wie wenig gesellschaftliche Verantwortung sie übernahmen. Zum Beispiel Pawel Protassow. Als Naturwissenschaftler ist er überzeugt davon, dass „die Menschheit wächst und reift“. Dass sich um ihn herum das Unglück ausbreitet, bemerkt er nicht. Jelena, seine Ehefrau, sucht Ablenkung bei einem Künstler. Lisa, seine Schwester, setzt ihre letzte Liebeshoffnung auf einen Tierarzt. Unterdessen versucht die reiche Witwe Melanija vergeblich, das Herz des Hausherrn zu erobern. Ungenutzt verrinnt die Lebenszeit, während sich auf den Straßen der Protest formiert. KINDER DER SONNE ist ein ebenso bitteres wie komisches Lehrstück über verlorene Ideale und falsche Sicherheiten.

Inszenierung: Wolfram J. Starczewski

Bühne und Kostüme: Lukas Noll

Musik: Volker Seidler

Dramaturgie: Matthias Schubert

Pawel Fjodorowitsch Protassow: Milan Pešl

Lisa, seine Schwester: Ana Kerezović

Jelena Nikolajewna, seine Frau: Carolin Weber

Dmitrij Sergejewitsch Wagin: Roman Kurtz

Boris Nikolajewitsch Tschepurnoj: Vincenz Türpe

Melanija, seine Schwester: Mirjam Sommer

Nasar Awdejewitsch: Pascal Thomas

Jegor, Handwerker: Rainer Hustedt

Antonowna, Kindermädchen: Petra Soltau

Fima, Dienstmädchen: Anne-Elise Minetti

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