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"Jewgeni Onegin" von Pjotr I. Tschaikowski - Komische Oper Berlin

Premiere: Sonntag, 31. Januar 2016 | 18 Uhr. -----

Ein Stoff, der Tschaikowski »wirklich berührte« - in der Tat eine der anrührendsten tragischen Liebesgeschichten, mit der Verzauberung der schwärmerischen Tatjana, der tief empfundenen Poesie Lenskis und dem überheblichen Leichtsinn Onegins, der all sein Glück verspielt.

Vier junge Menschen werden einander zum Schicksal. Als der Dichter Lenski seine Verlobte Olga besucht und einen geheimnisvollen Freund mit sich bringt, ist es um Olgas Schwester – die introvertierte Tatjana – geschehen. Mit dem Überschwang der ersten Liebe verfällt sie Jewgeni Onegin und schreibt dem Angebeteten einen bekennenden Liebesbrief … Doch hart weist der Tatjanas Gefühle von sich. Ein wütender Streit Onegins mit Lenski endet in der Katastrophe. Jahre später begegnet er erneut Tatjana – nun ist sie es, die Onegins plötzliches Liebesflehen nicht erhören will …

Mit Jewgeni Onegin glückte Tschaikowski der Durchbruch als Opernkomponist und zugleich ein einzigartiger Beitrag zum modernen Musiktheater, ein Panorama der Gefühle junger Menschen. Jewgeni Onegin verführt mit unvergesslicher Musik und wirklich großen Lebensthemen: Was bedeuten Liebe, Entscheidung, Verantwortung und Schicksal?

Die Neuproduktion verlegt das 1879 uraufgeführte Drama um die erste große Liebe, Freundschaft, Enttäuschung, Rache und Schuld in die metaphorische Weite der Natur. Zentrales Element des Bühnenbilds von Rebecca Ringst ist eine ungebändigte Wiese – eine Wiese, die auf historischen Webstühlen und zum Teil in traditioneller Handarbeit in Sachsen hergestellt wurde.

Eine junge Besetzung bringt das, was die jugendlichen Figuren der Oper bewegt, in der Neuproduktion unmittelbar auf die Bühne. Nach seinem komödiantischen Don Giovanni in der vergangenen Spielzeit bietet sich dem Ensemblemitglied Günter Papendell nun mit der Partie des tragischen Titelhelden, der durch die eigene Arroganz sein Glück verspielt, eine neue Herausforderung für seine stimmliche und darstellerische Vielseitigkeit. In der Partie der Tatjana kehrt Asmik Grigorian auf die Bühne in der Behrenstraße zurück, die hier bereits Rusalka sowie Maria in Tschaikowskis Mazeppa verkörperte. Ensemblemitglied Karolina Gumos wird als Olga und der junge tschechische Tenor Aleš Briscein als Lenski zu erleben sein.

Am 31. Januar 2016 ab 17.55 Uhr überträgt die Komische Oper Berlin die Premiere über ihre Website unter www.komische-oper-berlin.de/oper-stream-premiere/ sowie über das europäische Opern-Streaming-Portal www.theoperaplatform.eu. Sie wird mit insgesamt fünf Kameras gefilmt und läuft mit Untertiteln auf Deutsch und Englisch. In der Vorstellungs­pause ist ein Pausenprogramm zu erleben, moderiert von Barrie Kosky. Unter www.theoperaplatform.eu wird der Stream einige Tage nach der Premiere noch für sechs Monate kostenlos zur Verfügung stehen.

Lyrische Szenen in drei Akten [1879]

Libretto von Pjotr I. Tschaikowski und Konstantin S. Schilowski nach dem gleichnamigen Roman in Versen von Alexandr S. Puschkin

In russischer Sprache

Musikalische Leitung Henrik Nánási

Inszenierung Barrie Kosky

Bühnenbild Rebecca Ringst

Kostüme Klaus Bruns

Dramaturgie Simon Berger

Chöre David Cavelius

Licht Franck Evin

Besetzung

Jewgeni Onegin Günter Papendell

Tatjana Asmik Grigorian

Olga Karolina Gumos

Lenski Aleš Briscein

Larina Christiane Oertel

Fürst Gremin Alexey Antonov

Filippewna Margarita Nekrasova

Zarezki Yakov Strizhak

Triquet Christoph Späth

Ein Hauptmann Jan-Frank Süße

Chorsolisten der Komischen Oper Berlin

Koproduktion mit dem Opernhaus Zürich

Weitere Vorstellungen: 3. / 6. / 26. / 28. Februar, 3. / 12. März und 6. Juli 2016

(im kostenlosen Live-Stream unter www.theoperaplatform.eu/de und www.komischeoper-

berlin.de/oper-stream-premiere)

Kartentelefon (030) 47 99 74 00 | Mo bis Sa: 9 bis 20 Uhr, So- und Feiertage: 14 bis 20 Uhr

karten@komische-oper-berlin.de

www.komische-oper-berlin.de

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