Kann Anatol die 10.000 Dollar nicht zurückzahlen, platzt sein Traum, aus dem Nevada ein Heim für pensionsreife Matrosen zu machen. Mit einer großen solidarischen Sammel- und Saufaktion gelingt es den Seemännern Friscos schließlich, die Summe in letzter Sekunde zusammenzukratzen.
Nach dem großen Erfolg von Gerd Natschinskis DDR-Operette Messeschlager Gisela widmet sich die Komische Oper Berlin einem weiteren Schlager des »Heiteren Musiktheaters«: Mit In Frisco ist der Teufel los wagte Guido Masanetz 1962 einen musikalischen Ausflug ins kapitalistische Ausland. Der raue Seemannshumor und die tanzlustigen DDR-Amerikanismen sind nun in einer semikonzertanten Fassung wiederzuerleben.
Libretto von Otto Schneidereit
Libretto-Neufassung von Maurycy Janowski
Musikalische Leitung: Kai Tietje
Szenisches Arrangement: Martin G. Berger
Kostüme: Ursula Kudrna
Mit: Alexander von Hugo (Anatol Brown), Sophia Euskirchen (Virginia West), Alma Sadé (Chica), Christoph Späth (Ben Benson), Christoph Marti (Xonga Miller / Dr. Spinner), Hans Gröning (Jonas). Chorsolisten und Orchester der Komischen Oper Berlin.
Weitere Vorstellungen am 23. und 30. Dezember.


