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“In Frisco ist der Teufel los ” Operette von Guido Masanetz an der Komischen Oper Berlin

Premiere: Sonntag, 21. Dezember 2025, 19:00, Schillertheater – Großer Saal, Bismarckstraße 110, 10625 Berlin

19.12.2025
Kategorien: Deutschland, News, Oper

In San Francisco sind die Dollars knapp und alte Seemänner wie »Klabautermann« Jonas leben ohne Dach überm Kopf in der Hafenstadt voller Ganoven. Unverhofft erbt der Bootsführer Anatol Brown mit dem Hotel Nevada das letzte Haus im Hafenviertel, das sich die profitgierige Xonga Miller noch nicht unter den Nagel reißen konnte. Nur zu blöd, dass Anatols Erbonkel ausgerechnet bei der Nachtlokalmagnatin einen Schuldenberg angehäuft hat!

© Komische Oper Berlin

Kann Anatol die 10.000 Dollar nicht zurückzahlen, platzt sein Traum, aus dem Nevada ein Heim für pensionsreife Matrosen zu machen. Mit einer großen solidarischen Sammel- und Saufaktion gelingt es den Seemännern Friscos schließlich, die Summe in letzter Sekunde zusammenzukratzen.

Nach dem großen Erfolg von Gerd Natschinskis DDR-Operette Messeschlager Gisela widmet sich die Komische Oper Berlin einem weiteren Schlager des »Heiteren Musiktheaters«: Mit In Frisco ist der Teufel los wagte Guido Masanetz 1962 einen musikalischen Ausflug ins kapitalistische Ausland. Der raue Seemannshumor und die tanzlustigen DDR-Amerikanismen sind nun in einer semikonzertanten Fassung wiederzuerleben.

 Libretto von Otto Schneidereit  
Libretto-Neufassung von Maurycy Janowski 

Musikalische Leitung: Kai Tietje 

Szenisches Arrangement: Martin G. Berger 

Kostüme: Ursula Kudrna 

Mit: Alexander von Hugo (Anatol Brown), Sophia Euskirchen (Virginia West), Alma Sadé (Chica), Christoph Späth (Ben Benson), Christoph Marti (Xonga Miller / Dr. Spinner), Hans Gröning (Jonas). Chorsolisten und Orchester der Komischen Oper Berlin.  

 Weitere Vorstellungen am 23. und 30. Dezember. 

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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