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„Ich kann mich nicht entsinnen“ in Bochum

04.04.2008

am Sonntag, 13. April, um 18.00 Uhr findet in den Kammerspielen am Schauspielhaus Bochum unter diesem Titel eine Veranstaltung zu den Ermittlungen zum Synagogenbrand in Bochum am 9. November 1938 statt.

Vernehmungsprotokolle der Beschuldigten, die sich 1949 vor dem Bochumer Landgericht für den Brand der Synagoge verantworten mussten, sind der zentrale Bestandteil dieses Abends.

Mitglieder des Schauspielhauses setzen die widersprüchlichen Stellungnahmen der Befragten - vom damaligen Oberbürgermeister über den Kreisleiter der NSDAP bis hin zum Feuerwehrmann - in Szene. Begleitet werden sie von den Bochumer Symphonikern unter der Leitung von Harry Curtis. Prof. Dr. Klaus Tenfelde und Dr. Ingrid Wölk werden um 17.00 Uhr in der Speisekammer eine Einführung in das Thema geben.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Bochum,

dem Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, den Bochumer Symphonikern und

dem Institut für soziale Bewegung realisiert.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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