Immer, wenn er getrunken hat, wird er zum Menschenfreund. Dann verlobt er sich kurzerhand gleich mit mehreren Arbeiterinnen, beschäftigt Kranke aus Mitleid und philosophiert mit seinem Chauffeur Matti über das Leben. Puntilas Tochter Eva versucht ihren Vater vom Alkohol fernzuhalten und zweifelt an ihrer Verlobung mit dem Attaché. Sie verbündet sich mit Matti und die beiden müssen einsehen, dass sie nicht hauptsächlich unter Puntilas Alkoholmissbrauch, sondern vor allem unter den Regeln des Kapitalismus leiden.
Bertolt Brecht schrieb HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI zusammen mit Hella Wulijoki 1940/41 im finnischen Exil auf Grundlage ihres Stücks „Die Sägemehlprinzessin“.
Regie: Antú Romero Nunes
Bühne: Matthias Koch
Kostüme: Helen Stein,
Magdalena Schön
Musik: Pablo Chemor
Musikalische Mitarbeit: Anna Bauer
Lichtdesign: Marcus Loran
Dramaturgie: Lena Wontorra
Mit Bruno Cathomas, Lola Klamroth, Annamária Láng, Justus Maier, Felix Rech, Marie-Luise Stockinger, Tilman Tuppy, Ines Marie Westernströer und Julia Windischbauer
Live Musik:
Phoebe Violet/Marlene Penninger (Erste Geige), Margit Gruber/Mira Gregorič (Zweite Geige), Gabriel Squizzato/Simon Schellnegger (Bratsche), Carles Muñoz Camarero/Arne Kircher (Cello)