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"Herr Puntila und sein Knecht Matti" von Bertolt Brecht mit Musik von Paul Dessau und Pablo Chemor - Burgtheater Wien

Premiere Samstag, 29. März um 19:30 Uhr

28.03.2025

„Ein zurechnungsfähiger Mensch […] hat keinen Sinn für Freundschaft mehr, er ist bereit, über seine eigene Leiche zu gehen“, sagt Gutsbesitzer Puntila und versucht, „Anfälle von Nüchternheit“ zu vermeiden.

Immer, wenn er getrunken hat, wird er zum Menschenfreund. Dann verlobt er sich kurzerhand gleich mit mehreren Arbeiterinnen, beschäftigt Kranke aus Mitleid und philosophiert mit seinem Chauffeur Matti über das Leben. Puntilas Tochter Eva versucht ihren Vater vom Alkohol fernzuhalten und zweifelt an ihrer Verlobung mit dem Attaché. Sie verbündet sich mit Matti und die beiden müssen einsehen, dass sie nicht hauptsächlich unter Puntilas Alkoholmissbrauch, sondern vor allem unter den Regeln des Kapitalismus leiden.

Bertolt Brecht schrieb HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI zusammen mit Hella Wulijoki 1940/41 im finnischen Exil auf Grundlage ihres Stücks „Die Sägemehlprinzessin“.

    Regie: Antú Romero Nunes
    Bühne: Matthias Koch
    Kostüme: Helen Stein,
    Magdalena Schön
    Musik: Pablo Chemor
    Musikalische Mitarbeit: Anna Bauer
    Lichtdesign: Marcus Loran
    Dramaturgie: Lena Wontorra

Mit Bruno Cathomas, Lola Klamroth, Annamária Láng, Justus Maier, Felix Rech, Marie-Luise Stockinger, Tilman Tuppy, Ines Marie Westernströer und Julia Windischbauer

Live Musik:
Phoebe Violet/Marlene Penninger (Erste Geige), Margit Gruber/Mira Gregorič (Zweite Geige), Gabriel Squizzato/Simon Schellnegger (Bratsche), Carles Muñoz Camarero/Arne Kircher (Cello)

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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