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»FRÄULEIN JULIE« von August Strindberg

Premiere: Freitag, 20. März 2026, 19.30 Uhr, Podium

19.03.2026

Als August Strindberg 1888 sein naturalistisches Trauerspiel »Fräulein Julie« in nur 20 Tagen zu Papier brachte, konnte er wohl kaum erahnen, dass es sich zu seinem meistgespielten Theaterstück entwickeln würde.

© Theater Ulm

Auch über 100 Jahre nach der Uraufführung — aufgrund von Zensurbestimmungen fand diese erst 1892 statt — fasziniert das Stück durch die provokative Betrachtung von Rollenerwartungen und sozialen Normen, persönlicher Identität und zwischenmenschlichen Beziehungen samt deren Zerbrechlichkeit.

Die junge Adlige Julie fühlt sich von den Erwartungen ihrer Umgebung eingeengt, völlig entgegen den Ansprüchen an ihr Geschlecht und ihren Stand flirtet sie mit dem deutlich älteren und ihr untergebenen Diener Jean. Der wittert die Chance auf den sozialen Aufstieg und kann den aufreizenden Avancen nicht lange widerstehen. Doch das Hinwegsetzen über den ihnen jeweils zugeschriebenen gesellschaftlichen Status bleibt nicht ohne Konsequenzen. Ein gefährlicher Kampf aus Verlangen, Macht und Unterwerfung entwickelt sich.

nach der Übersetzung von Peter Weiss

Inszenierung Marlene Schäfer 
Ausstattung Ariane Königshof 
Licht Laura Seibl , Michl Zechendorff 
Dramaturgie Jessica Sonia Cremer 
Regieassistenz, Abendspielleitung, Inspizienz und Soufflage Dominique Dietel 

Mit
Emma Lotta Wegner (Fräulein Julie) Frank Röder (Jean) Anne Simmering (Kristin)

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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