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EFFI BRIEST von Theodor Fontane im Maxim Gorki Theater Berlin

Premiere am Samstag, 14. Januar 2012, um 19.30 Uhr. -----

Die siebzehnjährige Effi Briest heiratet Baron von Innstetten, einen ehemaligen Verehrer ihrer Mutter. Nach der Hochzeitsreise zieht sie mit ihm in sein Haus in Kessin und leidet bald unter ihrer Angst vor einem angeblichen Spuk in der weitläufigen Villa.

Ansonsten gestaltet sich das Leben an der hinterpommerschen Küste, bis auf die Geburt ihrer Tochter, eher langweilig und ereignislos für die lebenshungrige junge Frau. Als Major Crampas in Kessin auftaucht, beginnt sie eine Affäre mit ihm. Kurze Zeit später wird ihr Ehemann nach Berlin versetzt – für Effi eine Chance, sich aus ihrem bisherigen Leben und dem verbotenen Verhältnis zu befreien.

Sechs Jahre später entdeckt ihr Ehemann Crampas’ Briefe an sie und erschießt diesen im Duell. Verstoßen von ihrem Ehemann, getrennt von ihrer kleinen Tochter, lebt Effi bis zu ihrem Tod allein. Fontane beschreibt unter Verzicht auf Schuldzuweisungen die gesellschaftlichen Konventionen der preußischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts und deren Auswirkungen auf das Leben des Einzelnen.

Mit: Anja Schneider (Effi / Mutter), Robert Kuchenbuch (Baron von Innstetten), Wilhelm Eilers (Vater Briest / Wüllersdorf), Paul Schröder (Crampas), Ruth Reinecke (Roswitha)

Regie: Jorinde Dröse, Bühne: Natascha von Steiger, Kostüme: Bettina Schürmann, Musik: Philipp Haagen, Video: Stefan Bischoff, Dramaturgie: Carmen Wolfram

Die nächsten Vorstellungen am sind 18. und 21. Januar 2012

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