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"Die Wut, die bleibt" von Maraike Fallwickl - Rheinisches Landestheater Neuss

Premiere Sa 07.03.26, 19:30 Uhr, Neuss | Große Bühne

Ein Abendessen, wie es normaler nicht sein könnte: Der Tag war lang, die Wohnung ist ein Chaos, die Kinder sind quengelig und laut. Eine einzige Frage bringt das Leben einer ganzen Familie zu Fall, erdrutschartig und unwiederbringlich. »Haben wir kein Salz?«, fragt der Vater Johannes in die Runde.

© Rheinisches Landestheater Neuss

Gar nicht an seine Frau Helene gerichtet, ganz allgemein. Helene steht wortlos auf, öffnet die Balkontür und stürzt sich, als wäre es das Normalste der Welt, in den Tod. Die Familie ist geschockt und Helene hinterlässt eine große Leere. Die beste Freundin von Helene versucht, der Familie zu helfen und merkt schnell, wie sie in den Strudel der Rollenbilder gesogen wird. Ein Gefühl der Wut keimt in ihr auf. Helenes 15-jährige Tochter Lola spürt diese Wut noch stärker. Sie macht das System für den Tod ihrer Mutter verantwortlich und beschließt, diesem den Kampf anzusagen.

Mareike Fallwickl wurde 1983 in Hallein bei Salzburg geboren. Sie arbeitet als freie Texterin und Lektorin und betreibt seit 2009 einen Literaturblog. 2018 erschien ihr erster Roman »Dunkelgrün fast schwarz«. 2019 folgte »Das Licht ist hier viel heller«. Ihr Bestseller »Die Wut, die bleibt« war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum. Die Bühnenfassung hatte im Sommer 2023 Premiere bei den Salzburger Festspielen. Mareike Fallwickl setzt sich für Literaturvermittlung ein, mit Fokus auf weibliche Erzählstimmen.

Inszenierung Sandra Strunz 
Ausstattung Sabine Kohlstedt 
Musikalische Leitung Rainer Süßmilch 
Musik (Texte und Komposition) Hannah Rogler 
Choreografie Sofiia Stasiv 
Dramaturgie Stefan Herfurth 
Theatervermittlung Leonie Stäblein 
Regieassistenz Lara Kristin Jacobus 
Inspizienz Alina Nikolova 
Soufflage Veronika Schepping 
Hospitanz Johanna Gross 

Helene Juliane Pempelfort 
Sarah Katrin Hauptmann 
Lola Amelie Barth 
Sunny/ Maxi Katharina Hintzen 
Johannes/Leon Simon Rußig 
Alva Annalisa Hohl 
Sibel Hannah Rogler, Mylène Kroon 

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