Gar nicht an seine Frau Helene gerichtet, ganz allgemein. Helene steht wortlos auf, öffnet die Balkontür und stürzt sich, als wäre es das Normalste der Welt, in den Tod. Die Familie ist geschockt und Helene hinterlässt eine große Leere. Die beste Freundin von Helene versucht, der Familie zu helfen und merkt schnell, wie sie in den Strudel der Rollenbilder gesogen wird. Ein Gefühl der Wut keimt in ihr auf. Helenes 15-jährige Tochter Lola spürt diese Wut noch stärker. Sie macht das System für den Tod ihrer Mutter verantwortlich und beschließt, diesem den Kampf anzusagen.
Mareike Fallwickl wurde 1983 in Hallein bei Salzburg geboren. Sie arbeitet als freie Texterin und Lektorin und betreibt seit 2009 einen Literaturblog. 2018 erschien ihr erster Roman »Dunkelgrün fast schwarz«. 2019 folgte »Das Licht ist hier viel heller«. Ihr Bestseller »Die Wut, die bleibt« war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum. Die Bühnenfassung hatte im Sommer 2023 Premiere bei den Salzburger Festspielen. Mareike Fallwickl setzt sich für Literaturvermittlung ein, mit Fokus auf weibliche Erzählstimmen.
Inszenierung Sandra Strunz
Ausstattung Sabine Kohlstedt
Musikalische Leitung Rainer Süßmilch
Musik (Texte und Komposition) Hannah Rogler
Choreografie Sofiia Stasiv
Dramaturgie Stefan Herfurth
Theatervermittlung Leonie Stäblein
Regieassistenz Lara Kristin Jacobus
Inspizienz Alina Nikolova
Soufflage Veronika Schepping
Hospitanz Johanna Gross
Helene Juliane Pempelfort
Sarah Katrin Hauptmann
Lola Amelie Barth
Sunny/ Maxi Katharina Hintzen
Johannes/Leon Simon Rußig
Alva Annalisa Hohl
Sibel Hannah Rogler, Mylène Kroon


