Der immersive Monolog „Die Nacht kurz vor den Wäldern“, 1977 in Avignon uraufgeführt, machte den französischen Autor Bernard-Marie Koltès (1948-1989) zum Shootingstar Neuer Europäischer Dramatik. Wie Arthur Rimbaud, Jean Genet oder Sarah Kane loten seine Texte soziale Grenzfiguren bis zur Auflösung aus. Der aus einem einzigen Satz bestehende Text nimmt uns mit auf einen atemlosen Rausch in die nächtliche Welt eines Vertriebenen.
Die Regisseurin Susanne Frieling, die nach „Monte Rosa“ zum zweiten Mal an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert, untersucht die Fragilität des Körpers im Stadt- und Naturraum. Sie wirft den Blick vor die Türen des Stadttheaters, wo die Nacht kurz vor den Wäldern bereits angebrochen ist. Mit einem experimentellen Ansatz erforscht das Solo die Grenze zwischen Leben und Theater, Publikum und Schauspieler, Bozen und Anderswo.
aus dem Französischen von Simon Werle
mit
Fynn Engelkes
Regie
Susanne Frieling
Bühne, Kostüme & Video
Elisabeth Weiß
Licht
Dietmar Scherz
Dramaturgie
Mona Schlatter
Regieassistenz & Inspizienz
Emma Mulser
Vorstellungstermine:
22.3.2026, 17.15 Uhr / Studio, Stadttheater Bozen Stückeinführung
22.3.2026, 18 Uhr / Studio, Stadttheater Bozen Vorstellung
25.3.2026, 19.30 Uhr / Studio, Stadttheater Bozen Vorstellung
26.3.2026, 19.30 Uhr / Studio, Stadttheater Bozen Vorstellung
27.3.2026, 19.30 Uhr / Studio, Stadttheater Bozen Vorstellung
28.3.2026, 19.30 Uhr / Studio, Stadttheater Bozen Vorstellung
29.3.2026, 18 Uhr / Studio, Stadttheater Bozen Dernière


