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"Die Jungfrau von Orléans" von Friedrich Schiller im Staatstheater Braunschweig

Premiere am 21. Mai um 19.30 Uhr im Kleinen Haus. -----

Frankreich, Anfang des 15. Jahrhunderts: Das Land droht den fast 100 Jahre währenden Krieg mit England zu verlieren. Der Streit um die Thronfolge, um Besitztümer und die politische Macht im Inneren hat die Staatsfinanzen ruiniert, Regionen verwüstet, die Bevölkerung demoralisiert.

Da taucht wie aus dem Nichts eine junge Frau auf, keine 18 Jahre alt. Sie erklärt, die von Gott auserwählte Retterin Frankreichs zu sein, die Schlachten des Königs zu schlagen und ihn zur Krönung nach Reims führen zu können. Ihr Glaube ist ungebrochen, ihr Kriegsziel absolut. Die Mission gelingt, nur Johanna selbst wird ihre eigene Erfolgsgeschichte nicht überstehen.

Friedrich Schiller schreibt 1801 seine ›romantische Tragödie‹ über eine christliche Gotteskriegerin, die durch den Blick in die Augen des Feindes auf einmal weltlich wird und ihre Kategorien von Wahrheit, Glauben, persönlichem Ziel – kurz: alles, was sie bisher ausgemacht hat – vollkommen infrage stellen muss.

Inszenierung & Bühne Stephan Rottkamp

Kostüme Justina Klimczyk

Dramaturgie Katrin Breschke

Mit Moritz Dürr, Philipp Grimm, Sven Hönig, Birte Leest, Hans-Werner Leupelt, Mattias Schamberger, Lisa Schwindling, Oliver Simon, Christophe Vetter, Andreas Vögler, Rika Weniger

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