Dann erscheint die Neue: Frédérique. Sie ist schön, streng, unerreichbar, umgeben von etwas Leisem und Bedrohlichem. Die Protagonistin ist gebannt, sucht Nähe und Anerkennung. Empfänglich für den morbiden Reiz der Disziplin, verfällt sie ihr zunehmend. Als Frédérique plötzlich verschwindet, hinterlässt sie eine Leerstelle, die alles Weitere überschattet.
Nach der erfolgreichen Adaption von Fritz Zorns ‹Mars› wendet sich Anne Haug erneut einem Schweizer Stoff zu. Sie erzählt von Macht und Begehren, von Gehorsam und Widerstand und von einer Jugend, die bis ins Heute, wie ein Gespenst nachwirkt.
Aus dem Italienischen von Barbara Schaden
Veröffentlichung 1996
INSZENIERUNG Anne Haug BÜHNE UND KOSTÜME Moïra Gilliéron KOMPOSI-
TION Luzius Schuler LICHTDESIGN Stefan Erny DRAMATURGIE Franziska Eisele
PRODULTIONSLEITUNG Lena Lappat REGIEASSISTENZ / ABENDSPIELLEI-
TUNG Leonard Heep DRAMATURGIEASSITENZ Viviane Kübler BESETZUNG El-
mira Bahrami, Dominic Hartmann, Bärbel Schwarz LIVE-MUSIK Luzius Schuler
Besetzung
- Elmira Bahrami
- Dominic Hartmann
- Bärbel Schwarz
- Live-Musik –Luzius Schuler


