Theaterkompass.de Logo

‹Dark Matter›, Ballett des Theater Basel mit fünf ausgewählten Stücken von Marco Goecke.

Premiere 13.03.2026, 20:00 Uhr, Kleine Bühne

11.03.2026
Kategorien: Ballett, Länder, Schweiz, News

Fünf Miniaturen eröffnen einen facettenreichen Einblick in die einzigartige Welt von Marco Goecke und verdichten über 25 Jahre seines Schaffens zu einem kompakten, eindrucksvollen Erlebnis. Das Format wird in jeder Spielzeit neu zusammengestellt und versammelt Soli, Duette und kurze Ensemblewerke aus über 100 Arbeiten – choreographische Juwelen, die weltweit aufgeführt werden und nun auf der Kleinen Bühne des Theater Basel aus nächster Nähe zu erleben sind.

Besetzung

‹Tué›

Ana Paula Camargo ,

Giada Zanotti

‹Nachtmerrie›

Elliana Mannella

Parker Gamble ,

Lisa Van Cauwenbergh

Maurus Gauthier

‹Äffi›

Maurus Gauthier ,

Louis Steinmetz

‹Midnight Raga›

Louis Steinmetz

Rosario Guerra ,

Sandra Bourdais

Giada Zanotti

‹All Long dem Day›

Jamal Uhlmann ,

Floris Puts

Lisa Van Cauwenbergh ,

Ana Paula Camargo

David Lagerqvist ,

Filippo Ferrari

Cheng-An Wu,

Anthony Ramiandrisoa

Michelangelo Chelucci ,

Rosario Guerra

Floris Puts ,

Cheng-An Wu

Giada Zanotti ,

Elliana Mannella

Anthony Ramiandrisoa ,

Cheng-An Wu

Lydia Caruso ,

Tana Rosás Suñé

Chisato Ide ,

Eva Blunno

Carlos Kerr Jr. ,

Dayne Florence

Verónica Segovia ,

Feiza Bessard

© Ingo Hoehn

Getanzt von einem Ensemble, das Goeckes Werke gleichsam an der Nabelschnur trägt und seinen unverwechselbaren Stil längst verinnerlicht hat. Das intime Solo ‹Tué› setzt zur Musik der französischen Chansonnière Barbara drei aussergewöhnliche Frauen in ein sensibles Wechselspiel. Im tiefen Mitternachtsblau entfaltet sich das spannungsreiche Duett ‹Midnight Raga› und entführt in eine mystische indische Nacht. Mit ‹Äffi›, einem Repertoireklassiker, wurde Goeckes Stil 2005 schlagartig bekannt – ein Solo, das bis heute als Inbegriff seines nervös vibrierenden Bewegungsduktus gilt. Zu Nina Simone und Lady Gaga entstehen in ‹All Long Dem Day› und ‹Nachtmerrie› lebensnahe Szenen über Nähe, Trennung, Veränderung und Hoffnung. Untermalt von Werken verschiedenster musikalischer Stilrichtungen spannt diese Perlenschnur aus Signaturstücken einen Bogen zwischen Dunkelheit und Licht sowie Dramatik und Lyrik. So wird jene «dunkle Materie» spürbar, die Goeckes Arbeit so zeitlos und berührend macht.

‹Tué› mit Musik von Barbara
‹Midnight Raga› mit Musik von
Ravi Shankar, Etta James
‹Nachtmerrie› mit Musik von Keith Jarrett, Lady Gaga
‹Äffi› mit Musik von Johnny Cash
‹All Long Dem Day› mit Musik von Nina Simone

Weitere Informationen zu diesem Beitrag


Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

Teile den Beitrag auf

Background image of the page